Eine unabhängige Untersuchung hat das Ergebnis gebracht, dass unser Pokalwettbewerb die größte Akzeptanz besitzt - sogar noch vor dem englischen Pokal. Die Zielsetzung im Vergabeprozess ist eine klare Steigerung der Erlöse im Sinne der teilnehmenden Vereine", sagte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach nach der Präsidiumssitzung am Mittwoch in Dresden.
Die Ausschreibung soll von einer internen Arbeitsgruppe vorbereitet werden. Erster Ansprechpartner des DFB bei der Rechtevergabe ist die Agentur SportA, die bis zum 30. Juni 2008 ein exklusives Erstverhandlungsrecht besitzt. Zwischen DFB und DFL ist zudem verabredet, dass zunächst die DFL die Ausschreibung der Bundesligarechte abschließt, bevor der DFB die Rechte am deutschen Vereinspokal ausschreibt.
Unter Vorbehalt hat der DFB unterdessen eine Änderungen bei den Richtlinien zur Verhängung von Stadionverboten verabschiedet. So soll die Höchstdauer der Verbote von fünf auf drei Jahre reduziert werden. Zudem können ausgesprochene Verbote auch wieder ausgesetzt werden. Damit wolle man laut DFB eine "transparentere, gerechtere und einzelfallbezogenere Regelung erreichen".
Die Neufassung der Richtlinien liegt derzeit dem Nationalen Ausschuss Sport und Sicherheit (NASS) sowie den Polizeibehörden der Bundesländer und der Bundespolizei vor. Nach einer für den Jahresbeginn erwarteten Rückmeldung der NASS treten die überarbeiteten Richtlinien in Kraft.
Der DFB gab zudem bekannt, dass er 533.650 Euro aus Ordnungsgeldern und Vertragsstrafen im Jahr 2007 nahe stehenden Stiftungen spenden wird.
