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Wenzl wird operiert und muss Saison abschreiben
Mehrere Bänder gerissen

Hiobsbotschaft für Josef Wenzl: Die Skilanglauf-Saison ist für den Weltcup-Auftaktsieger vorzeitig beendet. Der 23-Jährige vom SC Zwiesel wird am kommenden Dienstag operiert, nachdem sich seine Verletzung an der rechten Schulter bei näheren Untersuchungen als wesentlich komplizierter als erwartet herausstellte. Mehrere Bänder sind gerissen, frühestens im Frühjahr kann das Gelenk wieder voll belastet werden.

"Der Winter ist gelaufen. Das ist ein ganz bitterer Rückschlag für uns", sagte Langlauf-Bundestrainer Jochen Behle. Sprinter Wenzl, der das Auftaktrennen in Düsseldorf gewonnen hatte, war am Dienstag im norwegischen Beitostölen mit einem norwegischen Nachwuchsbiathleten kollidiert. "Natürlich bin ich niedergeschlagen", sagt der Pechvogel: "Aber jetzt muss ich das Beste aus der Situation machen. Das einzig Positive ist, dass es in diesem Jahr kein Großereignis wie WM oder Olympia gibt."

Wenzl wird in der Sana-Klinik in München vom Schulterspezialisten Prof. Wiedemann operiert. "Bei dieser Art der Verletzung ist eine Operation sinnvoll", erklärte Verbandsarzt Dr. Bernd Wolfarth.

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