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Pro A Liga: Cuxhaven BasCats zu stark für Phoenix Hagen
"Aus diesem Spiel werden wir viel lernen“

Die Basketballer von Phoenix Hagen kassierten am 11. Spieltag der PRO A-Liga bei den Cuxhaven BasCats ihre vierte Saisonpleite. Nach 40 Minuten stand es verdientermaßen 89:80 für die punktgleichen Gastgeber, in deren Reihen vor allem die Amerikaner überzeugten. Wegen der günstigen Ergebnisse der übrigen Konkurrenten haben die Hagener weiterhin alle Chance auf den Aufstieg in die DBBL.

Von der lautstarken Cuxhavener Kulisse beeindruckt, ließen die Hagener trotz engagierter Leistung zu viele Körbe der Gastgeber zu, so dass die „Feuervögel“ am Ende des ersten Viertels mit 17:24 zurücklagen.

Phoenix Hagen: Gennie (13), Rust (-), Philip Günther (5), Freeman (8), Dawidowski (18), Grothe (11), Per Günther (6), Jeffers (10), Spohr (-), Baumann (9)

Zwar konnte der Punkteabstand zu Beginn des zweiten Viertels verringert werden, doch als die BasCats das Tempo verschärften musste die Hagener fast ohnmächtig zusehen, wie die Cuxhavener ihren Vorsprung auf 35:21 ausbauen.

Dennis Gennie hielt sein Team an alter Wirkungstätte beinahe im Alleingang im Spiel indem er acht Punkte in Serie erzielte. Wäre man zu diesem Zeitpunkt konsequenter unter dem gegnerischen Korb gewesen, wäre für die Hagener deutlich mehr möglich gewesen als der 44:35 Halbzeitstand.

Cuxhaven BasCats: Jovanovic (3), Göttsche (-), Ruckhaber (-), Hasenkamm (-), Trice (25), McGhee (19), Kleemichen (2), Dawidowski (-), Gibson (15), Francois (21), Ismailat (-), Pompey (4)

Die Anfangsphase des dritten Viertels dominierten wieder die Cuxhavener, die aufgrund ihrer schnellen und athletischen Spielweise auf 62:45 davon zogen. Der sicher geglaubte Sieg führte allerdings zu etlichen Nachlässigkeiten auf Seiten der Gastgeber, die von den Hagenern clever genutzt wurden um vor dem letzten Spielabschnitt auf 57:65 zu verkürzen.

Bei einem Spielstand von 74:77 hatten die Gäste dann sogar noch die Chance durch einen Drei-Punkte-Wurf auszugleichen, nutzen diese aber nicht. In der Folge verwandelten die BasCats ihre Würfe sicher in Punkte und gewannen die Partie am Ende verdient mit 89:80.

Trotz der Niederlage war Phoenix-Trainer Ingo Freyer durchaus zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Ich bin mir sicher, unsere Spieler haben heute gesehen, dass solche Spiele durch Kleinigkeiten entschieden werden. Wir haben bis zum Ende gekämpft und auch nicht schlecht gespielt. Um gegen so einen starken Gegner in fremder Halle zu gewinnen, müssen wir die Fehler noch weiter reduzieren, und über fast vierzig Minuten voll konzentriert spielen. Aber aus diesem Spiel werden wir viel lernen.“

Am nächsten Spieltag kommt es in der Sporthalle Ischeland zum Revierderby zwischen den Hagenern und der Basketballmannschaft des FC Schalke 04. Anwurf ist am 7. Dezember um 19:30 Uhr.

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