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Haarwuchsmittel wird Romario zum Doping-Verhängnis
"Einige Dinge sollte man nicht als Doping ansehen"

Der brasilianische Ausnahme-Fußballer Romario vom Erstligisten Vasco da Gama hat einen positiven Dopingtest eingestanden. Der Stürmer war nach dem Punktspiel gegen Palmeiras Sao Paulo (2:2) am 28. Oktober der Einnahme von Finasterid überführt worden. Die verbotene Substanz hemmt den Abbau des Sexualhormons Testosteron und wird bei der Behandlung von Haarausfall eingesetzt.

"Ich werde im Januar 42 Jahre alt, und je länger ich pausieren muss, desto schlechter wird es für mich sein", bekannte der Weltmeister von 1994, dem eine Sperre von vier Monaten bis einem Jahr droht. Eigentlich wollte Romario noch die Ende Januar beginnende Rio-Meisterschaft spielen. "Einige Dinge sollte man nicht als Doping ansehen", äußerte deshalb der Altstar, der zugab, "ohne das Mittel weniger Haare" zu haben.

In einem ähnlichen Fall hatte der Sportgerichtshof den Verteidiger Marcao von Internacional Porto Alegre für 120 Tage gesperrte, dann aber die Strafe in 60 Tage abgemildert. "Das ist nicht mein Ende. Das kommt erst mit dem Tod. Und ich werde mit 120 Jahren als Methusalem sterben", scherzte Romario, der bis zum Sportgerichts-Prozess Anfang Januar vorläufig gesperrt ist.

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