Er hatte leichte Probleme, war dann verletzt, saß einmal auf der Bank und hat sich noch einmal verletzt. Ich finde es einfach respektlos ihn dann einfach auf das Abstellgleis abzuschieben. Bei Real Madrid oder dem AC Mailand sitzen zwischenzeitlich sogar Weltklassespieler auf der Bank.“
Auch die Ungeduld bei Kuba ist für ihn befremdlich, zumal der Pole in Stuttgart auf der ungewohnten rechten Außenverteidigerposition überzeugen konnte: „Mir blieb aufgrund des personellen Engpasses nicht viel anderes übrig, aber er hat seine Sache sehr, sehr gut gemacht, selbst wenn er in der Nachspielzeit fast den Ausgleich mit verschuldet hätte, weil er Florian Kringe allein gelassen hat. Sein Weiterentwicklungsprozess bei uns ist noch lange nicht abgeschlossen. Ohne der polnischen Liga zu nahe treten zu wollen, aber er musste sich erst an das höhere Bundesligatempo gewöhnen. Es ist unheimlich wichtig, tagtäglich mit ihm einen Schritt weiter zu gehen, auch wenn wir wissen, dass der Weg noch weit ist.“
Der Dritte im Bunde, dem Thomas Doll den Rücken stärkt, ist Giovanni Federico, der sich die früheren mahnenden Worte seinen Übungsleiters offenbar zu Herzen genommen hat: „Dass er den tödlichen Pass spielen oder jederzeit ein Tor machen kann, wissen wir. In Stuttgart hat er sich förmlich in das Spiel reingebissen, war laufend unterwegs und ist weite Wege gegangen.“

