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McEnroe befürchtet Wett-Mafia im Tennis
"Es würde mehr Sinn machen"

Der frühere US-Tennisstar John McEnroe befürchtet organisierte Kriminalität im Tennissport. "Big Mac" vermutet dabei Strukturen ähnlich einer Russen-Mafia. Dies erklärte der einstige Weltranglisten-Erste am Freitag britischen Medien. Spieler könnten beispielsweise Spiele absichtlich verlieren, wenn ihre Familien bedroht würden. "Matches wegen des Geldes absichtlich zu verlieren, wäre dumm, weil man alles verlieren könnte, für das man gearbeitet hat", führte "Bic Mac" aus.

"Es würde mehr Sinn machen, dass sie es tun, wenn die Familie in Gefahr ist."

Hinsichtlich der Untersuchungen der ATP gegen den russischen Weltranglisten-Vierten Nikolai Dawydenko meinte McEnroe, er würde angesichts seiner hohen Einnahmen sehr viel riskieren und im Falle einer Überführung müsse er lebenslang gesperrt werden.


Die große Gefahr sei, dass schlechter verdienende Profis auf hinteren Plätzen der Weltrangliste auf einen Schlag ein Jahresgehalt von vielleicht 35.000 Euro kassieren könnten, wenn sie mit der Wettmafia gemeinsame Sache machten. "Da ist die Versuchung natürlich groß", sagte McEnroe.

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