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Spenden könnten Klingenthal-Weltcup retten
Katarina Witt als "Gesicht des Weltcups"

Gute Nachrichten aus Klingenthal. Der von einer Absage bedrohte Kombinierer-Weltcup (19./20. Januar) wird voraussichtlich gerettet werden. Spenden und Sponsoren haben bereits die Hälfte des Budgets gedeckt und lassen die Veranstalter weiter über eine Austragung der Rennen hoffen. Am 19. Dezember soll endgültig verkündet werden, ob die wegen der Finanzkrise des Deutschen Skiverbandes (DSV) in Probleme geratenen Rennen stattfinden können.

"Wenn die Welle der Unterstützung anhält, sind wir guter Dinge, den Weltcup finanzieren zu können", erklärte Organisationschef Thassilo Lenk optimistisch. Es werden bereits Tickets für die Wettkämpfe verkauft. Eiskunstlauf-Star Katarina Witt hatte sich als "Gesicht des Weltcups" zur Verfügung gestellt, dazu gab es Spenden von Kombinierer-Star Björn Kircheisen und vielen Privatpersonen.

Wegen des Streits um den TV-Vertrag und ausgefallener Sponsorleistungen kann der DSV in diesem Jahr keine finanzielle Unterstützung an die deutschen Weltcup-Organisatoren zahlen. Damit fehlen Klingenthal rund 300.000 Euro, die mit der Eigenvermarktung des Weltcups beschafft werden müssen.

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