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WM-Bronze für deutsche Handball-Damen/Russland verteidigt Titel
Starke Aufholjagd

Bronze für Deutschland. Die Handballerinnen haben bei der WM in Frankreich Bronze gewonnen und sich damit erstmals seit zehn Jahren wieder eine Medaille gesichert. Das Team von Bundestrainer Armin Emrich gewann das Spiel um Platz drei in Paris dank einer Aufholjagd in der zweiten Halbzeit 36:35 (32:32, 11:18) nach Verlängerung gegen Rumänien und wiederholte den Erfolg der Heim-WM 1997.

Vor 14.000 Zuschauern im Palais Omnisports in Paris besiegelten Grit Jurack (12 Tore/Viborg HK) und Maren Baumbach (9/FC Kopenhagen) den Sieg gegen den WM-Zweiten von 2005. Damit gelang der Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) auch die Revanche für die Niederlage gegen Rumänien zum Abschluss der Hauptrunde (24:32).

Im Halbfinale hatte die Emrich-Formation am Samstag trotz starker Leistung mit 30:33 (16:19) gegen Europameister Norwegen den Kürzeren gezogen. Die Skandinavierinnen bestreiten am Sonntagnachmittag das Finale der 18. Weltmeisterschaft gegen Titelverteidiger Russland.

Den fünften Platz sicherte sich Gastgeber Frankreich durch ein 26:25 (12:13) gegen den Olympiazweiten Südkorea. Afrikameister Angola kam zu einem überraschenden 37:36 (17:20) über den EM-Fünften Ungarn und feierte mit dem siebten Rang seine beste WM-Platzierung.

Souverän haben Russlands Handballerinnen ihren Titel bei der 18. Weltmeisterschaft in Frankreich verteidigt. Der EM-Zweite besiegte Norwegen im Finale 29:24 (16:12) und schaffte in Paris die Revanche für die Niederlage vom EM-Finale 2006 (24:27). Vor 14.000 Zuschauern im ausverkauften Palais Omnisports ebnete vor allen Dingen die überragende russische Torhüterin Inna Suslina ihrem Team den Gewinn der dritten Goldmedaille bei einer WM seit 2001.

Das Ticket für die Olympischen Spiele 2008 in Peking hatten die von Erfolgstrainer Jewgeni Trefilow betreuten Russinnen bereits durch die Finalteilnahme gelöst, da Norwegen als Europameister schon direkt qualifiziert ist. Die Skandinavierinnen hatten im Halbfinale Deutschland mit 33:30 (19:16) besiegt, Russland hatte Rumänien beim 30:20 (17:8) keine Chance gelassen.

Die deutsche Mannschaft hatte am Sonntag durch ein 36:35 (32: 32, 11:18) n.V. im "kleinen Finale" gegen Rumänien die erste Medaille seit zehn Jahren gewonnen. Den fünften Platz sicherte sich Gastgeber Frankreich durch ein 26:25 (12:13) gegen den Olympiazweiten Südkorea. Afrikameister Angola kam zu einem überraschenden 37:36 (17:20) über den EM-Fünften Ungarn und feierte mit dem siebten Rang seine beste WM-Platzierung.

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