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Handball: TUSEM – Wetzlar 27:34 (15:16) / Wende verpasst
Neuer Tiefpunkt

Es war ein Muss-Match, ein Druck-Duell, ein Strohhalm-Spiel. Nur eines war die Partie zwischen TUSEM Essen und der HSG Wetzlar nicht: der lang ersehnte Befreiuungsschlag. Denn mit der deutlichen 27:34 (15:16)-Niederlage gegen den Abstiegs-Konkurrenten scheint ein neuer Tiefpunkt erreicht. "Diese Dinger müssen wir gewinnen", betonten die TUSEM-Verantwortlichen einhellig in den vergangenen Monaten – und verwiesen dabei permanent auf den Spielpan, der es nicht eben gnädig mit ihnen meinte.

Nun war erstmals ein Gegner zu Gast, gegen den die zwei Punkte erwartet wurden.
Die Ernüchterung folgte aber schon kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit. Da zog die HSG nach zuvor knappem Verlauf deutlich davon – und stürzte den Aufsteiger noch weiter ins Tal der Tränen.

Die Essener zieren nach wie vor das Tabellenende, der Rückstand zum rettenden Ufer wächst bedenklich an. Dass nun ausgerechnet am kommenden Samstag (15 Uhr) in Melsungen die Wende gelingt, muss beinahe schon bezweifelt werden. Falls sich in den ausstehenden drei Partien bis zur Pause nichts ändern sollte, dürfte man schon fast abgeschlagen überwintern.

TUSEM: Schmidt (6/3), Katzirz (5), Vrany (5), Schmetz (4/2), Klesniks (4), Schütte (1), Casanova (1), Dietrich (1)

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