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Vogts erwägt Rücktritt in Nigeria
"Weiß nicht, wie lange ich die Nackenschläge noch ertrage"

Berti Vogts hat sich Gedanken über seinen Posten als Nationaltrainer Nigerias gemacht und schließt aufgrund der großen organisatorischen Problemen einen vorzeitigen Abschied von den Afrikanern nicht mehr aus. "Einige Gehälter stehen aus. Es wäre nett, wenn das Geld pünktlich käme. Ich liebe Afrika. Trotzdem kann ich nicht sagen, wie lange ich die Nackenschläge noch ertrage", sagte der 61-Jährige der Augsburger Allgemeinen Zeitung.

Er habe bereits mehrfach erwogen, das Handtuch zu werfen, sagte der ehemalige Bundestrainer, der die "Super Eagles" seit März 2007 trainiert. Es mache ihm aber "riesig Spaß mit dem Team, mit Spielern von solcher Qualität zusammenzuarbeiten". Zwischen den Profis und ihm habe sich "etwas entwickelt. Das ist für mich die Motivation, um trotz aller Schwierigkeiten weiterzumachen."

Vogts berichtete von Problemen mit Flügen, Hotels und auch von Diskussionen um seinen Wohnort in der deutschen Heimat. Wäre Fußball in Nigeria ähnlich gut organisiert wie es in Deutschland der Fall ist, wäre die Nationalmannschaft "auf Jahre nicht mehr zu schlagen. Da müsste selbst Brasilien aufpassen", glaubt Vogts, der mit Nigeria ab dem 20. Januar beim Afrika-Cup in Ghana spielen wird.

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