Noch in dieser Woche wolle er sich mit Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, Finanzchef Karl Hopfner sowie dem Berater Paul Breitner zusammensetzen, um über mögliche Kandidaten zu beraten. Namen nannte Hoeneß nicht, er wies aber das angebliche Interesse an Volker Finke zurück. Konkrete Gespräche werde es ohnehin erst geben, "wenn wir uns auf den oder die Wunschkandidaten geeinigt haben", sagte Hoeneß.
Wann sich die Bayern entscheiden werden, konnte oder wollte er noch nicht abschätzen: "Das kann zwei bis drei Monate, aber auch nur drei Wochen dauern." Auch über die Nationalität des Neuen machte er keine Angaben. Er schließe nichts aus, sagte Hoeneß, der FC Bayern werde aber "mit einem ihm adäquaten Trainer in die neue Saison gehen".
Eine Beschreibung, die durchaus auf Jose Mourinho zutrifft. Die Süddeutsche Zeitung will erfahren haben, dass der Ex-Trainer des FC Chelsea für diese Woche die Kontaktaufnahme der Bayern erwarte. Der Klub rangiere in seiner persönlichen Hitliste allerdings hinter dem FC Barcelona und dem FC Liverpool nur auf Rang drei.
Hoeneß nannte die Suche nach dem Super-Trainer indes "nicht so einfach, wie es sich die Öffentlichkeit vorstellt", weil "80 bis 90 Prozent der Trainer, die in Frage kommen", noch bei einem anderen Klub unter Vertrag stünden. Diese Coaches wolle man aus Rücksicht auf deren Vereine nicht kontaktieren.
Unabhängig von der Suche nach seinem Nachfolger wird Hitzfeld laut Hoeneß "egal, was passiert", seinen bis Ende Juni laufenden Vertrag erfüllen. "Bei uns herrscht kein Chaos, wir fühlen uns in der derzeitigen Situation sehr wohl. Hitzfeld und wir wissen, dass wir diese Saison gemeinsam beenden", sagte Hoeneß. Bei den Bayern hat am Montag die Rückrundenvorbereitung mit dem ersten Training des Jahres begonnen.


















