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DEL: Eisbären wieder auf Kurs, Heimpleite für Hamburg
Frankfurt rutscht auf drei

Die Eisbären Berlin haben das Gewinnen doch noch nicht verlernt. Der Tabellenführer der Deutschen Eishockey Liga (DEL) kam nach zuletzt drei Pleiten in Serie am 42. Spieltag zu einem 3:2 (3:0, 0:1, 0:1) gegen die Kölner Haie und liegt nun vier Punkte vor dem ersten Verfolger. Zum Eisbären-Jäger Nummer eins sind die in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Nürnberg Ice Tigers (78 Punkte) aufgestiegen, nachdem gegen die Augsburger Panther ein souveräner 4: 1 (1:0, 2:0, 1:1)-Sieg gelang.

Dagegen sind die Frankfurt Lions (77) nach der 2:3 (0:1, 1:1, 1:1)-Pleite im Südwest-Derby bei Titelverteidiger Adler Mannheim auf Platz drei abgerutscht. Die Haie (74), die zuletzt dreimal in Folge gewannen, bleiben Tabellenvierter.

Ex-Bundestrainer Hans Zach belegt mit den Hannover Scorpions (67) nach dem 5:4 (0:0, 2:3, 2:1, 1:0)-Erfolg nach Penaltyschießen bei den Hamburg Freezers weiter den fünften Rang. Dahinter festigten die Iserlohn Roosters (67) durch einen 6:3 (2:1, 1:1, 3: 1)-Erfolg über Schlusslicht Füchse Duisburg ihren Playoff-Platz. Im Kellerduell siegte der EHC Wolfsburg bei den Straubing Tigers mit 3: 2 (1:1, 1:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung.

Vor 4695 Zuschauern im ausverkauften Berliner Wellblechpalast legten die Eisbären im ersten Drittel den Grundstein zum Sieg. Sven Felski (1.), Florian Busch (8.) und Richard Mueller (16.) schossen eine 3:0-Führung für die Mannschaft von Don Jackson heraus. Die Treffer für die Haie durch Daniel Rudslätt (33.) und Sebastian Furchner (44.) waren zu wenig.

Die Ice Tigers ließen sich indes nicht von den finanziellen Problemen des Klubs beeindrucken und kamen durch Treffer von Michel Periard (11.), Scott King (24.), Shane Peacock (26.) und Ahren Spylo (59.) zum 26. Saisonsieg. Das Augsburger Tor erzielte Travis Brigley (42.). Zuvor war bekanntgeworden, dass ein Millionen-Loch im Etat des Klubs entstanden ist. Günther Hertel, Alleingesellschafter der Nürnberger, macht eine Fortsetzung seines Engagements von den Vertragsgesprächen mit den Sponsoren abhängig.

Ein hart umkämpftes Derby sahen 13.600 Zuschauer in der Mannheimer Arena. Nachdem die Gastgeber durch Treffer von Jason Jaspers (3.) und Dan McGillis (32.) mit 2:0 in Führung gegangen waren, drehten die Hessen auf und kamen durch Tobias Wörle (33.) und Derek Hahn (49.) zum Ausgleich, ehe erneut McGillis (56.) den Mannheimer Siegtreffer erzielte.

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