Macht: Fünf Punkte aus zwei Spielen. „Ich war auch ein bisschen überrascht, wie gut sich die Jungs konzentrieren konnten“, staunte Pasanen. Dennoch sind noch immer nicht alle Cracks wieder hundertprozentig fit. Während sich beim Gros der Spieler binnen der nächsten Tage wieder vollständige Genesung einstellen sollte, werden die Langzeitverletzten Mika Puhakka und Dean Beuker noch einige Wochen aussetzen müssen. Vor der Länderspielpause ist mit einem Comeback der beiden Stürmer nicht zu rechnen: Beuker wird um den 20. Februar wieder auf dem Eis erwartet, Puhakka wohl eine Woche danach.
Dass für die Zwischenzeit mit Ersatz am Westbahnhof zu rechnen ist, scheint mittlerweile dennoch unwahrscheinlich. Zwar traf bereits am vergangenen Mittwoch Martin Hinterstocker vom Kooperationspartner DEG Metro Stars in Essen ein, doch die Lücke, die durch das Fehlen der beiden Führungsspieler entstanden ist, vermag der 18-Jährige nicht zu schließen. „Seine Papiere werden soweit fertig gemacht, dass er am Freitag spielen kann“, berichtet Pasanen. Ein Mann für die erste oder zweite Reihe fehlt damit jedoch noch immer.

Wird Mitte Februar zurück erwartet: Dean Beuker. (RS-Foto: Neumann)
Das Thema Nachverpflichtung scheint aber so gut wie vom Tisch. Der enttäuschende Zuschauerschnitt riss eben doch ein kleines Loch in den Etat, so dass für einen weiteren Ausländer schlicht die Mittel fehlen. „Es sieht so aus, dass wir keine Luft mehr haben“, bestätigt der Trainer. Ein anderer Akteur wird derweil erneut ausgeliehen: Maris Kruminsch soll beim Regionalligisten EHC Dortmund Spielpraxis sammeln.
Kollektive Erleichterung herrscht indes ob des Landshut-Spiels. Die Absage der Moskitos hatte, besonders bei Cannibals-Manager Bernd Truntschka, für eine Menge Aufregung gesorgt. Nun steht fest: Die Partie wird neu terminiert, eine Wertung ist vom Tisch. „Wir können alle wieder etwas befreiter atmen. Letztlich ist doch so entschieden worden, wie jeder normal denkende Mensch es erwartet hätte“, pustet 43-Jährige durch.
Bevor es nach Landshut geht, haben die „Stechmücken“ zunächst jedoch eine nicht minder schwere Aufgabe vor der Brust. Am Freitag geht es nach Kassel. „Da hat bisher noch kein Team in dieser Serie gewonnen. Die Trauben hängen sehr hoch“, weiß der Finne. Beim letzten Gastspiel in Nordhessen konnte man aber zumindest einen Punkt entführen. Pasanen: „Das wäre natürlich fantastisch, aber dafür muss man normalerweise in Bestform
auflaufen“
