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Neue Bestechungsvorwürfe beim Afrika-Cup
"Wir haben den CAF darüber informiert"

Der 26. Afrika-Cup in Ghana wird von neuen Manipulationsvorwürfen überschattet. Nachdem Benins deutscher Trainer Reinhard Fabisch Bestechungsversuche gemeldet hatte, berichtet jetzt auch Namibia von einer Betrugsabsicht. Der Präsident des namibianischen Fußball-Verbandes, John Muinjo, teilte dem Afrikanischen Verband CAF mit, dass ein Unbekannter seinen Spielern bis zu 30.000 Dollar für eine absichtliche Niederlage gegen Guinea geboten habe.

"Meine Spieler sind direkt zu mir gekommen und wir haben den CAF darüber informiert", sagte Muinjo der Nachrichtenagentur Reuters. Eine offizielle Stellungnahme des CAF zu den neuen Vorwürfen steht noch aus, eine Untersuchung soll bereits eingeleitet worden sein. Namibia, das erst zum zweiten Mal nach 1998 für die kontinentale Endrunde qualifiziert ist, trifft am Montag zum Vorrundenabschluss auf Guinea. Gegen Gastgeber Ghana hatte der Außenseiter mit 0:1 und gegen Marokko mit 1:5 verloren.
Fabisch hatte berichtet, dass ihm zwei Tage vor dem Turnierauftakt Benins Geld für eine Spielmanipulation geboten wurde. Am Samstag sollte er dem CAF seine Bestechungsvorwürfe in einer Eidesstattlichen Versicherung bestätigen.

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