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Eishockey Oberliga-Aufstiegsrunde: NEV völlig von der Rolle
Destruktive Gegner ärgern Crusaders und Elche

Mit einer Betonabwehr gegen die großen Favoriten. Das hatten sich die Teams aus Lauterbach und Bietigheim/Stuttgart als mögliches Erfolgsrezept für die Spiele in Herne und Dortmund ausgedacht. Bis zur Spielmitte waren sie damit auch erfolgreich, doch am Ende unterlagen sie mit 3:11 und 1:5. Vor der Begegnung mit den Hessen hatte der spielende Manager der Herner, Shannon McNevan, noch davor gewarnt, das Spiel zu locker anzugehen.

Dieser Hinweis verpuffte aber spätestens nach dem frühen Führungstreffer von Mark Wapnewski in der siebten Spielminute. Ab da ließen es die Crusaders etwas zu locker angehen, kassierten den Ausgleich und angesichts des 1:1 zur ersten Pause eine kleine Kabinenstandpauke von Trainer Krystian Sikorski.

Die sehr defensiv ausgerichteten, auf Konter lauernden Gäste hielten zumindest bis zur „Halbzeit“ der Partie gut dagegen, so dass der erwartete zweistellige Sieg erst im letzten Spieldrittel perfekt gemacht werden konnte. „In Neuss müssen wir nun noch mehr aufpassen. Sie haben mehrere Spiele hintereinander deutlich verloren. Davon dürfen wir uns aber nicht blenden lassen, müssen voll konzentriert in dieses Spiel gehen“, stellte McNevan klar.

Auch im 14. Meisterschaftsheimspiel dieser Saison blieben die Dortmunder Elche ungeschlagen. Dabei war das Team von Trainer Czeslaw Panek über die komplette Distanz spielbestimmend und überlegen, brauchte aber erneut eine gewisse Anlaufzeit, um die vielen Chancen in Tore umzumünzen. Das lag neben der „Mauertaktik“ der Gäste insbesondere an deren Torhüter Anton Lukin, der eine ganze Reihe exzellenter Paraden zeigte. Der lange verletzte Philip Reuter feierte mit einigen Kurzeinsätzen sein Comeback im EHC-Trikot. „Wir freuen uns sehr, dass er nun noch einige Spiele für uns bestreiten kann“, erklärte der Sportliche Leiter Klaus Picker.

Völlig von der Rolle ist weiterhin das Team des Neusser EV. Mit 1:9 ging die Truppe von Andrej Fuchs in Iserlohn unter. Alle Akteure im NEV-Trikot boten eine desolate Vorstellung.

Auf Seiten der Wild Roosters, die spätestens nach diesem Sieg als das Überraschungsteam der bisherigen Runde gelten können, werden Patrick Mylius und Patric Schnieder aufgrund von Verletzungen bis zum Saisonende ausfallen. „Wenn wir am Sonntag Dinslaken schlagen, ist ganz klar die Finalrunde unser Ziel“, stellte Teamleiter Torsten Busch klar, wie groß Leistungsbereitschaft und Optimismus im Team sind. Außerdem setzten sich die DEG-Youngster, die heute in Lauterbach antreten müssen, ziemlich problemlos mit 5:2 gegen den ESV Hügelsheim durch.

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