Er brachte die Gäste in Führung (43.) und markierte das 3:0 (61.). Zwischendurch hatte auch Timo Wenzel mit einem 17-m-Freistoß durch die Mauer getroffen (52.).
Trösten konnte sich das 1860-Team von Trainer Marco Kurz nur mit der Vorfreude auf das 204. Münchener Derby in der Runde der letzten Acht des DFB-Pokals gegen Rekordmeister FC Bayern (25. oder 26. Februar). Dieses war am Samstag ausgelost worden.
Die Partie begann vor 60.000 Besuchern im Münchener WM-Stadion schwungvoll. Schon in der 1. Minute ging ein 30-m-Schuss von "Löwe" Sven Bender nur knapp am FCA-Tor vorbei. Nach fünf Minuten hatte Thurk die erste Chance für Augsburg, doch da landete sein Kopfball noch neben dem Kasten.
Die Münchener, die auf Verteidiger Torben Hoffmann wegen Fiebers sowie die drei langzeitverletzten Offensivkräfte Antonio Di Salvo (Reha nach Syndesmosebandriss), Berkant Göktan (Reha nach Bandscheiben-OP) und Markus Schroth (Reha nach Knie-OP) verzichten mussten, waren in der Folge die aktivere Mannschaft und dem Führungstreffer nahe. Ein halbes Dutzend Chancen blieben allerdings ungenutzt.
Als nach 30 Minuten der Angriffsschwung der Hausherren abebbte, kamen die Gäste, die im Mittelfeld den erkrankten Elton da Costa ersetzen mussten, besser ins Spiel und nach einem langen Ball auf Thurk zum Führungstreffer. Der Ex-Frankfurter lupfte die Kugel über Löwen-Keeper Michael Hofmann in die Maschen.
Die zweite Hälfte begann für den FCA wie die erste geendet hatte: mit einem Tor. Ein Wenzel-Freistoß landete von Münchens Bender leicht abgefälscht im Netz. Die "Löwen" waren geschockt und wurden anschließend ausgekontert.


















