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Rhein-Neckar Löwn – TUSEM 32:27 (17:14)
"Nur noch Endspiele"

Bei der Bundesliga-Premiere von TUSEMs neuem Trainer Krzysztof Szargiej passte alles. Direkt im ersten Match bei den Rhein-Neckar-Löwen traf er auf seinen alten Lehrmeister Iouri Chevtsov, die 10.869 Zuschauer in der Mannheimer SAP-Arena boten eine stattliche Kulisse und die Essener kratzten, kämpften und bissen. Nur eines lief mal wieder verkehrt: Mit der 27:32 (14:17)-Niederlage ließ man die Punkte erneut beim Gegner.

"Wir haben uns teuer verkauft, eine Pleite mit zwei oder drei Toren Unterschied wäre auch drin gewesen. Aber am Ende haben wir die Deckung aufgemacht, um vielleicht doch noch irgendwie ein oder zwei Pünktchen zu ergattern", erklärte Szargiej.

Das Unternehmen misslang, der Aufsteiger ziert weiter das Tabellenende. Unzufrieden mochte der Linien-Chef deshalb aber nicht sein: "Die Jungs haben gekämpft, aber sie mussten auch erkennen, dass die erfahrenen Mannschaften jeden Fehler direkt bestrafen. Wichtig ist aber, dass wir nie aufgeben."
Schon gar nicht am kommenden Samstag im Abstiegs-Knaller gegen GWD Minden (15 Uhr), in dem man fast schon zum Siegen verdammt ist. "Wir brauchen dringend Zähler, daher haben wir nur noch Endspiele", nimmt Szargiej kein Blatt vor den Mund.

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