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Bremen ohne Angst vor Fehlstart
"...das ist für die Bayern sicherlich ein Nachteil"

Werder Bremens Trainer Thomas Schaaf will ungeachtet des Ausfalls von sechs Stammspielern vor dem Bundesliga-Topspiel am Sonntag beim deutschen Rekordmeister Bayern München seine Taktik nicht grundsätzlich ändern. "Unsere Einstellung wird nicht defensiver sein als sonst üblich", sagte der Coach des Bundesliga-Zweiten am Donnerstag.

Den Hanseaten, die mit drei Punkten Rückstand in die Partie gehen, fehlen Hugo Almeida und Naldo (beide rotgesperrt), Boubacar Sanogo (Afrika-Cup) sowie die verletzten Leistungsträger Torsten Frings, Clemens Fritz und Ivan Klasnic.

Dass bei den Gastgebern Mittelfeld-Star Franck Ribery verletzungsbedingt nicht nur Verfügung steht, sieht Schaaf weitgehend emotionslos: "Das ist für die Bayern sicherlich ein Nachteil, aber auch ohne ihn können sie guten Fußball spielen."

Angst vor einem Fehlstart nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal und der 1:2-Heimniederlage gegen den VfL Bochum zum Rückrundenauftakt haben die Hanseaten nach eigenem Bekunden nicht. Werder-Sportdirektor Klaus Allofs: "Angst führt nur zu Blockaden. Die Partie in München ist kein Endspiel und wird die Meisterschaft nicht entscheiden." In der Hinserie hatte der Tabellenführer im Weserstadion mit 4:0 gewonnen.

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