In der nahen Zukunft denke er vielmehr "an meine Familie und werde mich verstärkt um meine drei Kinder und meine acht Enkelkinder kümmern. Das Angebot eines Fernsehsenders habe ich schon abgelehnt." Zuvor hatte er erklärt, dass Nürnberg seine letzte Trainerstation sein werde.
Gelassen reagierte Meyer auf die Frage, ob sein Abschied nicht stillos verlaufen sei. "Es ist natürlich nicht schön, wenn eine 37-jährige Trainertätigkeit mit einer Entlassung endet. Der Verein hätte das leichter haben können, denn von mir aus wäre eine kooperative Form jederzeit möglich gewesen. Denn ich weiß natürlich, dass eine Trennung absolut legal ist. Vielleicht war der Zeitpunkt etwas verfrüht", sagte er.
Meyer war am Montagabend beim neunmaligen deutschen Meister, den er im vergangenen Jahr zum DFB-Pokalsieg geführt hatte, nach zwei Jahren und drei Monaten im Amt entlassen worden. Als seinen Nachfolger präsentierte der 1. FCN Thomas von Heesen. Dem ehemaligen Bielefelder Coach wünscht Meyer "aus ganzem Herzen, dass die tollen Fans auch ihn so großartig unterstützen".
Dass von Heesen mit dem "Club" den Klassenerhalt schafft, davon ist Meyer überzeugt - "und dies ohne Einschränkung". Die Mannschaft besitze "gute Qualität. Ich wünsche meinem Nachfolger, dass er nicht so vom Verletzungspech verfolgt wird, wie dies in der Hinrunde leider der Fall war".


















