Hamburg wahrte mit dem ersten Dreier nach vier Niederlagen die Chance auf die Vor-Play-offs. Der Rückstand auf den Tabellenzehnten Krefeld Pinguine verringerte sich auf vier Zähler, weil die Rheinländer 2:3 (1:1, 0:1, 1:0, 0:1) nach Verlängerung gegen die Hannover Scorpions verloren. Drei wichtige Punkte im Rennen um die Tickets für die erste Ausscheidungsrunde verbuchten die DEG Metro Stars, die mit 4:3 (1:1, 2:1, 1:1) gegen die Frankfurt Lions den sechsten Sieg in den vergangenen sieben Spielen feierten.
Auch der ERC Ingolstadt setzte seine Erfolgsserie fort. Mit 5: 2 (0:0, 3:0, 2:2) gegen den Tabellenletzten Füchse Duisburg gelang der fünfte Sieg nacheinander. Die Bayern (75 Punkte) haben neben Hannover (75) und Düsseldorf (73) die Vor-Play-offs fest im Visier, während Krefeld (70) wieder zittern muss.
Nur eine halbe Stunde lang hielten die Berliner vor 12.947 Zuschauern das Spiel in Hamburg offen. Dann sorgten Brad Smyth (32. ), Benoit Gratton (32.), Nationalspieler John Tripp (43.), Vitalij Aab (50.), Alexander Barta (54.) und Christoph Brandner (56.) für den überraschend klaren Erfolg der Freezers, die bereits 14 Heimspiele verloren.
Vor 3413 Fans in Krefeld brachte Nationalspieler Sascha Goc die Niedersachsen mit zwei Überzahltoren, seinen Saisontreffern Nummer acht und neun (5./31.), zweimal in Führung. Doch Herberts Vasiljevs (16./60.) glich jeweils aus und erzwang die Verlängerung. Eric Schneider erzielte nach 34 Sekunden der Overtime das Siegtor für Hannover.
In Düsseldorf sahen 5964 Besucher eine hart umkämpfte Partie. Die Frankfurter führten nach Toren von Richie Regehr (14.) und Radek Krzestan (22.) bei einem Gegentreffer von Jeff Panzer (7.) mit 2:1. Doch Marian Bazany (32.), Rob Collins (39.) und Klaus Kathan (50.) drehten das Spiel zugunsten der DEG. Layne Ulmer (50.) gelang nur noch der Anschlusstreffer. Für Ingolstadt trafen Brad Fast (22.), Vince Bellissimo (27.), Nationalspieler Felix Schütz (36./54.) und Matt Higgins (41.).
