„Mit der Fehlerquote aus der Startphase der heutigen Partie sind wir am Sonntag in Stuttgart ganz schnell aufgeschmissen“, warnte im Anschluss Stürmer Danny Fischbach davor, nach dem tollen Erfolg an der Brehmstraße zu locker ins heutige Spiel bei den Schwaben zu gehen. Bis zum 3:3 trübten am Freitagabend noch überflüssige Patzer im Defensivspiel den am Ende aus Herner Sicht überaus positiven Gesamteindruck. Die Cracks in Rot-Gelb wurden am Ende zu Statisten degradiert.
Auch das vierte Aufeinandertreffen des EHC Dortmund mit dem Nachbarn aus Iserlohn in dieser Saison endete mit einem knappen Sieg für die Westfalen Elche. Dieses Mal gewann der EHC am Seilersee mit 3:2. „Wir müssen uns nach torlosem Schlussdrittel bei Torhüter Carsten Solbach bedanken, dass die wichtigen drei Punkte im Kampf um einen Platz in der Finalrunde mit nach Hause genommen werden konnten“, analysierte Sportchef Klaus Picker die Partie.

Kassierte auch in Hügelsheim eine Niederlage: NEV-Coach Andrej Fuchs. (RS-Foto: Terbach)
Die Negativserie des Neusser EV hielt auch in Hügelsheim an. Mit 2:6 unterlag das Team von Andrej Fuchs. Die Leistung der Schiedsrichter brachte Betreuerin Heike Koch so in Rage, dass sie zur Freude des eigenen Publikums bei einer Behandlungspause auf dem Eis die Schiedsrichter beschimpfte und einen Zusatzbericht verfasste.
Vorausgegangen war ein Regelbruch der beiden Unparteiischen, die nach einem Treffer gegen die Maske des Torhüters weiterspielen ließen und den anschließenden Treffer der Badener zum zwischenzeitlichen 5:1 anerkannten. Die Dinslakener Kobras kamen mühelos zu einem 10:4-Erfolg in Lauterbach.
