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Vier Gegentore sind ein gutes Omen
Luhukay fordert alte Stärke

Vier Gegentore sind ein gutes Omen. Das könnte man zumindest meinen, wenn man auf die Gladbacher Bilanz schaut. Denn im Hinspiel beim FSV Mainz musste die Borussia eine 1:4-Ohrfeige einstecken und startete danach die Sensations-Serie von 15 Spielen ohne Niederlage. Doch diese hat ja zuletzt beim Aufsteiger TSG Hoffenheim ein jähes Ende gefunden. Nach einer 2:0-Halbzeitführung kassierten die "Fohlen" eine 2:4-Pleite.

"Vier Stück waren schon einmal die Wende zum Besseren", hofft Trainer Jos Luhukay vor dem heutigen Highlight gegen die 05er auf einen ähnlichen Knalleffekt bei seinem Team. Besonders wichtig ist dabei, dass Regisseur Sascha Rösler seine Geldsperre abgebrummt hat und genauso dabei sein wird wie Rouel Brouwers (Knie-OP) und Marcel Ndjeng (Grippe). "Das sind ganz wichtige Jungs für uns", schnauft Luhukay tief durch. "Damit haben wir wieder Variations-Möglichkeiten und werden zu unserer alten Stärke zurückfinden." Und Mainz kommt schließlich auch nicht mit der breitesten Brust in den Borussia-Park, denn der FSV sammelte in den beiden Rückrunden-Duellen ebenfalls nur einen Punkt und steht wie Mönchengladbach unter Zugzwang. "Beide Teams sind aber routiniert genug, mit so einem Druck umgehen zu können", geht Luhukay nicht davon aus, dass das Spitzen-Match Erster gegen Dritter zu einem Nervenspiel verkommen wird. "Wir haben uns den Start natürlich anders vorgestellt, aber wir sind weit von einer Krise entfernt. Wir werden die Wende schaffen." Am besten schon gegen Mainz!

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