Brandon Smith (3.), Richard Mueller (50.) und Jens Baxmann (51.) erzielten vor 4695 Zuschauern im ausverkauften Wellblechpalast die Treffer für die Gastgeber. Simon Danner (29.) und Chris Taylor (56.) trafen für Frankfurt. Durch den Erfolg beim möglicherweise vorerst letzten Pokalfinale kassieren die Eisbären 20.000 Euro Siegprämie, den unterlegenen "Löwen" bleiben als kleiner Trost 10.000 Euro.
Nach einem schwungvollen Beginn der Eisbären, die sich zwei Tage nach dem peinlichen 1:7 bei den Hamburg Freezers rehabilitieren wollten, fanden mit zunehmender Spieldauer die Gäste immer besser in die Partie. Allerdings ließen beide Teams bei ihrer ersten Finalteilnahme viele gute Einschussmöglichkeiten ungenutzt, vor allem die Überzahlsituationen wurden fahrlässig vergeben. Zudem boten die Torhüter Ian Gordon (Frankfurt) und Rob Zepp (Berlin) auf beiden Seite starke Leistungen.
Ab der 12. Minute mussten die Gastgeber allerdings ohne Nationalspieler Florian Busch auskommen, der nach einem Check mit Verletzungsfolge an Jason Marshall eine Spieldauerstrafe kassierte. Das Finale könnte möglicherweise das vorerst letzte Pokalspiel im deutschen Eishockey gewesen sein. Angesichts der Terminprobleme droht dem zur Saison 2002/03 eingeführten und bei den DEL-Klubs wenig beliebten Wettbewerb ein Aussetzen für die nächsten zwei Jahre. Möglich ist aber auch, dass sich DEL und ESBG (2. Bundesliga und Oberliga) zu einer Reform entschließen. So könnten die ersten Pokalrunden im Turniermodus in der Saison-Vorbereitung ausgespielt werden.
