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Krefeld Pinguine: Heute Showdown gegen die Freezers
Ehrenbeger: "Kein normales Spiel"

Vielleicht hätten die Pinguine für das heutige Donnerstags-Heimspiel gegen die Hamburg Freezers (19.30 Uhr, Live-Übertragung bei Premiere) die „Höhner“ einladen sollen. Ihr Hit „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ passt angesichts der Tabellenkonstellation hervorragend und würde den Showdown gegen die Hanseaten noch unterstreichen.

„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ muss auch das Motto für die Hausherren lauten, die sich dank dreier Niederlagen in Folge vom angestrebten achten Platz verdrängen ließen und nun gar noch um die schon sicher geglaubte Pre-Play-off-Teilnahme bangen müssen. Trainer Jiri Ehrenberger weiß um die besondere Bedeutung der heutigen Partie: „Es wird kein normales Spiel. Für uns folgen nur noch Sechs-Punkte-Spiele.“

Die für sich zu entscheiden, dürfte schwer werden, da heute wohl nicht alle Akteure mitwirken können. Kapitän Herberts Vasiljevs und sein Sturmpartner Boris Blank litten gestern noch unter einem grippalen Infekt.

Musste zuletzt mit dem Training aussetzen: Herberts Vasiljevs. (RS-Foto: firo)

Hinter dem Einsatz von Brian Maloney, der sich im Spiel gegen Hannover das Knie überdehnte, steht ebenfalls noch ein dickes Fragezeichen. „Ich hoffe, dass ich wenigstens auflaufen kann“, sagte Henrik Hölscher gestern RevierSport. Der Stürmer klagte zuletzt unter einer Sehnenscheidenentzündung. „Drei Blöcke werden wir sicher zusammen bekommen“, erklärte Jiri Ehrenberger gestern recht zuversichtlich.

Um allerdings auf Nummer sicher zu gehen, ließ er Allrounder Sasa Martinovic im Training wieder einmal als Stürmer agieren. Sicher ist indes, dass der wieder genesene Lynn Loyns im dritten Sturm mit Roland Verwey und Daniel Pietta spielen wird.

Nach dem hart erkämpften Punkt gegen Hannover bemängelte der Übungsleiter das ineffektive Powerplay. „Da müssen die Verteidiger ein besseres Auge haben.“ Die Mannschaft sei hoch motiviert, berichtete Ehrenberger. „Schön zu spielen, hilft uns jetzt nicht weiter. Wir müssen defensiv gut stehen, um erfolgreich zu sein.“

Auf der gestrigen Pressekonferenz erklärte Geschäftsführer Wolfgang Schäfer, dass der Wechsel von Philip Riefers keineswegs beschlossene Sache sei.

„Er hat den Vertrag in Köln noch nicht unterschrieben“, sagte Schäfer und dementierte so anders lautende Meldungen. Erst heute oder morgen könnten die Pinguine weitere Details nennen. Außerdem gab der Geschäftsführer zu verstehen, dass er noch keine Play-off-Prämien mit dem Mannschaftsrat ausgehandelt habe.

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