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Brasilien will "Copa"-Austragungsrechte tauschen
Copa America als Testlauf für die WM 2014

Gastgeber Brasilien baut in der Vorbereitung auf die WM 2014 ausgerechnet auf die Unterstützung des Erzrivalen Argentinien. Ricardo Teixeira, Präsident des brasilianischen Fußballverbandes CBF, will mit dem südlichen Nachbarn die Austragungsrechte für die Copa America 2011 tauschen, um vor dem Konföderationen-Pokal 2013 und der WM-Endrunde ein Jahr später einen Testlauf zu haben.

Der kontinentale Verband Conmebol hatte zuletzt festgelegt, dass die Südamerika-Meisterschaft von nun an im Vier-Jahres-Rhythmus stattfinden soll, wobei die zehn Nationen sich in alphabetischer Reihenfolge als Turniergastgeber abwechseln. Demnach wäre Argentinien der erste Kandidat und Brasilien erst 2019 an der Reihe. Laut Conmebol haben die "Gauchos" wegen der noch ausstehenden Regierungszusagen für 2011 noch nicht den Zuschlag erhalten.

Bei einer Copa America könnte der CBF auch Städte zufriedenstellen, die bei der Vergabe der Spielorte für die WM 2014 leer ausgehen. Bislang haben sich 18 Kommunen für das Event in sechs Jahren beworben, maximal zwölf können jedoch nur berücksichtigt werden. In der Wirtschaftsmetropole Sao Paulo liegen gar vier Stadienprojekte zur Bewerbung vor.

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