Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren Sie es! Heute mit dem 21. Spieltag.
Manuel Neuer (3): Sah beim Gegentreffer schlecht aus, war aber machtlos. Hatte schon in der 11. Minute eine Schrecksekunde zu überstehen, als er einen flachen Querpass von Schneider nicht festhalten konnte und Kießling vor die Füße legte. Machte diesen Lapsus in der zweiten Halbzeit gut, als er eine Hereingabe vor Kießling entschärfte.
Rafinha (4): Kam nicht wie gewohnt zur Entfaltung und legte sich zu oft mit Gegenspielern an. Schön aber sein Zusammenspiel mit Streit und Kobiashvili vor dessen Chance in der 68. Minute.
Marcelo Bordon (3): Hatte Glück, dass Schiri Gräfe sein hartes Einsteigen gegen Kießling an der rechten Strafraumgrenze nicht mit Freistoß ahndete. Riskante Rückgabe mit der Brust auf Neuer (54.). Gewann die meisten Zweikämpfe.
Mladen Krstajic (3): Hatte mit einem Kopfball in der 5. Minute die beste Schalker Chance der ersten Halbzeit. Unaufgeregt in der Abwehr, musste sich zwischenzeitlich bremsen, dass er nicht öfters mit nach vorne rannte.
Heiko Westermann (4): Startete im zweiten Durchgang einige viel versprechende Flügelläufe, einen davon hätten Lövenkrands und Streit besser abschließen müssen (70.). In der Deckung diesmal mit weniger Stellungsfehlern.
Jermaine Jones (3-): Früh verwarnt, sah er nach einem Stoß gegen Kießling in der Nachspielzeit die Ampelkarte und fehlt gegen die Bayern. Mangelnden Einsatz konnte man ihm sicher nicht vorwerfen.
Fabian Ernst (4+): Längst nicht so stark wie gegen Porto. Musste halblinks im 16er in höchster Not gegen Barnetta klären, nachdem Krstajic und Westermann das Duell an der Außenlinie verloren hatten.
Ivan Rakitic (5): Das war nicht sein Spiel! Konnte mit dem vielen Klein-Klein-Spiel im Mittelfeld nichts anfangen und musste nach einer knappen Stunde für Streit weichen.
Levan Kobiashvili (4): Hatte die Schalker Führung auf dem Fuß, als er es aus zehn Metern zu genau machen wollte (68.). Hielt wenigstens ab und zu mal den Ball in den eigenen Reihen.
Gerald Asamoah (5): Konnte sich, wie schon gegen Porto, nicht in Szene setzen. Verzettelte sich in kleine Zweikämpfe, ohne vorwärts zu kommen, ehe er zur Pause in der Kabine blieb.
Kevin Kuranyi (5-): Rieb sich in vielen Eins-gegen-Eins-Duellen insbesondere gegen Rolfes und Haggui auf. Verlor dadurch vor dem Tor jegliche Wirkung. Seine technischen und spieltaktischen Mängel wurden erneut offenkundig.
Peter Lövenkrands (5): War nach einer knappen Stunde auf dem linken Flügel durchgebrochen, doch sein Rückpass auf den mitgelaufenen Rakitic war viel zu ungenau. Auch seine Direktabnahme nach Kuranyis Flanke war schwach (83.).
Albert Streit (4-): Schoss zwar seinen ersten Freistoß von rechts in die Mauer, brachte dennoch anfangs ein wenig Schwung. Für einen Ersatzspieler, der in die Mannschaft drängt, war das aber zu wenig.

