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Italien: Punktabzug für Cagliari Calcio
"Das ist alles ein großes Missverständnis"

Der italienische Erstligist Cagliari Calcio schlittert nach einem Punktabzug immer weiter in Richtung zweite Liga. Italiens Fußballverband FIGCD entschied, dem Tabellenletzten der Serie A wegen unerlaubten juristischen Vorgehens gegen einen Spieler drei Punkte abzunehmen. Damit trennen den sardische Klub nun neun Punkte vom rettenden Ufer.

Cagliari hatte seinen Verteidiger Gianluca Grassadonia verklagt, nachdem dieser in einem Zeitungsinterview Kritik an der Vereinspolitik geübt hatte. Die Klage verstieß gegen den Kodex, dass ohne FIGC-Erlaubnis kein Prozess außerhalb der Sportgerichtsbarkeit angestrengt werden darf.

"Ich habe meinen Spielern gesagt, dass die Punkte nur vorübergehend weg sind", sagte Cagliari-Präsident Massimo Cellino: "Das ist alles ein großes Missverständnis." Cellino, der außerdem 10.000 Euro Geldstrafe zahlen muss, will gegen diese Entscheidung Berufung einlegen.

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