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Schalke: Auch Schnusenberg stellt sich hinter Slomka
Slomka: "Ich habe ein gutes Gefühl"

Schalkes Präsident Josef Schnusenberg hat dem von ihm zuletzt kritisierten Trainer Mirko Slomka den Rücken gestärkt.

"Ich betone: Es gab und gibt keinerlei Ultimatum für den Trainer", erklärte Schnusenberg. Präsident und Trainer haben sich am Sonntag einen Tag nach der 0:1-Heimpleite im Bundesliga-Spiel gegen Bayern München in einem 90-minütigen Vier-Augen-Gespräch ausgesprochen. Das Gespräch mit Slomka war bereits am Donnerstag vereinbart worden.

"Zwischen Mirko und mir gab es eine sehr offene, sehr deutliche und sehr ehrliche Unterredung. Diese war nötig, um die Atmosphäre zu bereinigen. Schließlich können wir unsere gesteckten Ziele nur erreichen, wenn sich Vorstand und Trainer völlig im Klaren darüber sind, was wir gemeinsam tun müssen, um in der Bundesliga wieder erfolgreich zu sein", sagte Schnusenberg.

Als der Schalke-Präsident in der vorigen Woche von Handlungsbedarf gesprochen habe, "bezog sich dies darauf, dass alle Verantwortungsträger aufgerufen sind, die momentane Situation kritisch zu durchleuchten und zu überlegen, was geändert werden kann. Auch deshalb haben wir uns am Sonntag getroffen - und nicht, um Personalfragen zu diskutieren." Nach dem Zwiegespräch zwischen Präsident und Trainer sei die Runde um die weiteren Vorstandsmitglieder Andreas Müller und Peter Peters erweitert worden.

"Dass nach den Niederlagen und den jüngsten Leistungen in der Bundesliga Kritik an der Arbeit des Trainers aufkommt, ist nachvollziehbar. Natürlich bin ich auch nicht zufrieden mit der Art und Weise, wie wir uns in den Spielen präsentieren", meinte Slomka nach dem Gespräch: "Ich habe nach dem heutigen Tag aber ein gutes Gefühl, dass wir nun zusammen nach vorn blicken und die kommenden sportlichen Aufgaben anpacken."

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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