30 seiner insgesamt 52 Zähler markierte Bryant im Schlussviertel und der anschließenden Verlängerung. Sämtliche Versuche der Mavericks, den Superstar zu stoppen, schlugen fehl. "Wir haben alles versucht. Wir haben ihn gedoppelt und mit drei Mann gedeckt, aber er hat immer punkten können. Er hat solche Spiele, da ist er nicht zu stoppen", so Mavericks-Coach Avery Johnson. Zum 22. Mal in seiner Karriere erzielte Bryant 50 oder mehr Punkte in einer Begegnung.
Gegen Ende der regulären Spielzeit hatte aber auch Deutschlands Superstar Dirk Nowitzki seinen großen Auftritt. Zwei Sekunden vor der Schlusssirene im Staples Center von Los Angeles verwandelte der gebürtige Würzburger einen Drei-Punkte-Wurf zum 93:93-Ausgleich, der die Gäste aus dem US-Bundestaat Texas in die Verlängerung rettete. Dort behielten die Lakers jedoch das bessere Ende für sich.
Nach der Niederlage rutschen die Dallas Mavericks in der Western Conference bis auf Platz sieben ab. Durch den 15. Sieg in Folge (103:89 gegen Denver) zogen die Houston Rockets an Nowitzki und Co. vorbei. Spitzenreiter im Westen sind die San Antonio Spurs, die beim 93:83-Sieg bei den New Jersey Nets ihren neunten Sieg in Folge feiern durften.
Cleveland Cavaliers - Chicago Bulls 95:86
Los Angeles Lakers - Dallas Mavericks 108:104 n.V.
Boston Celtics - Atlanta Hawks 98:88
New Jersey Nets - San Antonio Spurs 83:93
Washington Wizards - New Orleans Hornets 101:84
Charlotte Bobcats - Toronto Raptors 110:98
Indiana Pacers - Milwaukee Bucks 128:106
Minnesota Timberwolves - Seattle SuperSonics 108:111 n.V. Houston Rockets - Denver Nuggets 103:89
Golden State Warriors - Portland Trail Blazers 110:104 Sacramento Kings - Miami Heat 120:109
