Zu grundsätzlichen und aktuellen Fragen in diesem Zusammenhang findet am 31. März 2008 (11.00 Uhr) in München der erste Runde Tisch statt. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Mittwoch mit. Für das von DFB-Vizepräsident Rainer Koch (Rechts- und Satzungsfragen) in Abstimmung mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) initiierte Treffen wurde das Thema "Verhaltensweise nach dem Spiel" ausgewählt.
Dazu eingeladen wurden von den Bundesliga-Vereinen Uli Hoeneß (Bayern München), Klaus Allofs (Werder Bremen), Andreas Müller (FC Schalke 04), Heribert Bruchhagen (Eintracht Frankfurt) und Rudi Völler (Bayer Leverkusen). Ihre Teilnahme zugesagt haben zudem EM-Schiedsrichter Herbert Fandel, der DFB-Kontrollausschuss-Vorsitzende Anton Nachreiner und DFB-Sportdirektor Matthias Sammer.
"Ich wünsche mir neben dem Gespräch über tagesaktuelle Fragen vor allem eine grundsätzliche Diskussion darüber, wann eine Schiedsrichter-Leistung als gut oder schlecht einzustufen ist. DFB und DFL werden alles dafür tun, die Diskussion um Schiedsrichter-Entscheidungen gemeinsam zu versachlichen und den Austausch in den dafür zuständigen Gremien zu forcieren", erklärte Koch, in dessen Präsidiums-Ressort seit dem DFB-Bundestag im vergangenen Jahr das Schiedsrichterwesen fällt.
Vom DFB nehmen an dem Runden Tisch außerdem der Schiedsrichterausschuss-Vorsitzender Volker Roth, Schiedsrichter-Lehrwart Eugen Strigel, Lutz Michael Fröhlich als weiteres Mitglied des Schiedsrichterausschusses und Direktor Stefan Hans teil. Für die DFL sitzen Geschäftsführer Holger Hieronymus und der ebenso wie Hieronymus dem DFB-Schiedsrichterausschuss angehörende Hellmut Krug mit am Runden Tisch.
Koch hatte das Treffen in Abstimmung mit Hieronymus und Roth bei der Halbzeittagung der Bundesliga-Schiedsrichter Ende Januar in Mainz angeregt und gleichzeitig angekündigt, dass das erste Treffen noch im Laufe dieser Saison stattfinden soll.


















