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DEG Metro Stars: "Best of the rest" werden
Rechenexempel und Schachspiele

„Wir brauchen noch diesen einen Punkt“, sagt Lance Nethery, Trainer und Manager in Personalunion bei den DEG Metro Stars. Denn dieser eine Zähler berechtigt die Düsseldorfer endgültig zur Teilnahme an den Pre-Play-offs, was das absolute Minimalziel nach der ansonsten verkorksten Saison geworden ist.

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Und damit die Beine seiner Cracks nicht zum Saisonfinale am Sonntag gegen den Erzrivalen Kölner Haie zittern, möchte der Kanadier diesen Punkt natürlich schon morgen holen – auswärts bei den Augsburger Panthern, die selbst keine Chance mehr auf das Erreichen der Qualifikation besitzen.

Die Serie der DEG, die acht ihrer letzten neun Begegnungen gewann, soll nicht ausgerechnet beim Kellerkind reißen – da trifft es sich gut, dass Nethery seine Defensive wieder komplett an Bord hat. Peter Ratchuk hat seine Sperre abgesessen und Nationalverteidiger Robert Dietrich ist nach seinem zweiten Fußbruch der Saison auch wieder auf dem Eis.

Auch wenn Nethery „diesen einen Punkt“ braucht, um auch rein rechnerisch nicht mehr aus der Play-off-Qualifikation verdrängt zu werden, so hofft er doch insgeheim auf mehr: Denn sollte die DEG ihre beiden ausstehenden Spiele gewinnen und parallel die Hannover Scorpions patzen, könnten die Landeshauptstädter noch auf Rang sieben klettern. Dann wären sie „Best of the rest“ - also das beste Team, das in den Pre-Play-offs nachsitzen muss.

Sein Wechsel von Duisburg nach Düsseldorf steht wohl fest: Adam Courchaines. (RS-Foto: fotopuls.com)

Mit dieser Ausgangsposition hätten sie allerdings Heimrecht gegen die Mannschaft, die nach der Hauptrunde Rang zehn belegt – derzeit sind das die Krefeld Pinguine, es können aber auch noch Hamburg oder Ingolstadt werden. Letzteren Kontrahenten besiegten die Metro Stars unlängst mit 5:3 – ein Meilenstein auf dem Weg zu den Play-offs.

Und sollten sie in der Qualifikation dazu ausgerechnet auf diesen Gegner treffen, würde das nicht einer gewissen Pikanterie entbehren, denn ein Ingolstädter liebäugelt mit einem Wechsel an den Rhein: Bradley Tutschek. Der deutsch-kanadische Center hat unlängst zugegeben, mit Nethery verhandelt zu haben, wolle sich aber erst nach der Saison konkret äußern. Sollte die DEG in den Pre-Play-offs bei Heimrecht auf Ingolstadt treffen, könnte Tutschek das eventuell direkt im ISS-Dome tun, wenn die Düsseldorfer in einem möglichen dritten Spiel den ERC aus dem Wettbewerb werfen.

Bislang sind das aber alles Rechenspiele – doch in diesen Tagen liebt Nethery diese, wenn er auf „diesen einen Punkt“ verweist. Genauso gern scheint der Trainer-Manager das Schachspiel zu haben, denn er macht ein großes Geheimnis darum, welchen Zug er personell nun machen will. Zwar musste die DEG mittlerweile mitteilen, dass JamieWright nach Frankfurt gehen wird, doch zu möglichen Neuzugängen möchte sich niemand äußern.

Ohne offizielle Bestätigung ist der Wechsel des Duisburger Stürmers Adam Courchaine, der ebenso fix zu sein scheint, wie der Transfer von Shane Joseph an den Rhein. Der ist übrigens auch Stürmer und Top-Scorer seines Teams – den Augsburger Panthern, bei denen die Düsseldorfer morgen gastieren.

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