Schon beim Spiel am Sonntag gegen die Grizzly Adams aus Wolfsburg, stehen die beiden nicht mehr zur Verfügung. "Es stehen noch andere zur Diskussion, aber die sind teilweise nächstes Jahr eh nicht mehr bei uns, oder haben die Chance, sich am Sonntag anständig zu präsentieren. Ich hätte am liebsten noch mehr Spieler gefeuert, aber ich brauch' ja noch welche. Damit sind weitere Trennungen aber nicht ausgeschlossen", schimpft Füchse-Boss Ralf Pape.
"Das war ja teilweise schon Arbeitsverweigerung, was wir von einigen Spielern gesehen haben. Was der ein oder andere Leistungsträger schon seit mehreren Partien zeigt, war bereits nicht das, was ich mir vorgestellt habe, aber das Spiel gegen Berlin war der Gipfel und überreizt meine Geduld. Das müssen sich weder die Fans, noch die Sponsoren antun und wir schon gar nicht."

Konnte Justin Cox' Vertragsverlängerung verkünden: Duisburgs Sportlicher Leiter Franz Fritzmeier. (RS-Foto: fotopuls.com)
"Wir haben vor der letzten Partie noch einmal zusammengesessen und allen klargemacht, dass wir uns mit Anstand von den Fans verabschieden wollen, dazu gehört auch der Einsatz auf dem Eis", betont Füchse-Coach Karel Lang.
Derweil konnten das DEL-Schlusslicht den kanadischen Stürmer Justin Cox für zwei weitere Jahre an sich binden. "Er lebt von seinem aggressiven Körperspiel und seiner Schnelligkeit. Außerdem sucht er zügig den Abschluss, was ihn mit 17 Treffern zum zweitbesten Duisburger Torschützen in dieser Saison gemacht hat und elf weitere hat er vorbereitet", freut sich der Sportliche Leiter Franz Fritzmeier.
Mit Torsten Kienass beendet am Sonntag dagegen einer der letzten Spieler, Goalies mal ausgenommen, aus dem Aufstiegskader in die DEL seine aktive Profilaufbahn. "Torsten war immer wichtig für das Team und wird uns wohl auch nach seiner Profikarriere bei den Füchsen erhalten bleiben. Um das Team herum gibt es genug Aufgaben und vielleicht kann er auch im Marketing helfen", erklärt Pape.
