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Zidane schnürt Schuhe für Armenviertel
Lebensmittel statt Eintritt

Nachdem der dreimalige Weltfußballer Zinedine Zidane vor 20 Monaten seine Fußball-Schuhe an den Nagel hängte, hat er diese zu Gunsten von Bewohnern des größten Armenviertels Sao Paulos noch einmal geschnürt. Der 35-jährige Franzose, der seine aktive Karriere nach dem verlorenen WM-Finale 2006 gegen Italien beendet hatte, eröffnete in der Favela Heliopolis einen Fußballplatz und bestritt mit weiteren Ex-Profis ein Wohltätigkeitsspiel.

Die 4.500 Zuschauer zahlten für den Besuch der Begegnung, bei der Zidane keinen Treffer erzielte und mit seinem Team 3:4 verlor, keinen Eintritt und spendeten stattdessen Lebensmittel.

Insgesamt konnten neun Tonnen Nahrung gesammelt und an die Einwohner des Armenviertels verteilt werden. Gegenüber der Presse äußerte sich Zidane zudem zuversichtlich über die Rückkehr seines ehemaligen brasilianischen Teamkollegen Ronaldo nach dessen schwerer Knie-OP aufgrund eines Patellasehnenrisses. "Er hat 2002 bewiesen, dass er schwierige Situationen überstehen kann, als er nach seinem Comeback sogar WM-Torschützenkönig wurde", sagte Frankreichs Weltmeister-Kapitän von 1998, der zusammen mit Ronaldo bei Real Madrid gespielt hatte.

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