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Jean Todt: Rücktritt als Ferrari-Geschäftsführer
Nachfolger wird Amedeo Felisa

Beim Formel-1-Rennstall Ferrari wird die Chefetage umgekrempelt. Der Franzose Jean Todt ist von seinem Posten als Ferrari-Geschäftsführer zurückgetreten. Der ehemalige Teamchef des Formel-1-Rennstalls, der seine Karriere bei Ferrari 1993 begonnen hatte, wird das Unternehmen jedoch nicht verlassen, er werde im Konzern andere Aufgaben erfüllen, gab Todt in einer am Dienstag veröffentlichten Presseaussendung bekannt.

Für seinen Rückzug nannte Todt private Gründe. Er habe seine Aufgabe erfüllt. Vor vier Jahren hatte er Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo versprochen, die Firma so lange zu führen, bis dessen Mandat als Chef des italienischen Industriellenverbandes abgelaufen sei, schrieb Todt. Montezemolos Mandat geht im Mai zu Ende.

"Nachdem ich meine Aufgaben erfüllt habe, beginnt nun eine neue Phase meines Lebens, in der ich mehr Zeit für mich und meine anderen Interessen haben werde", so der Franzose. Sein Nachfolger als Geschäftsführer wird Amedeo Felisa.

Todt wird unter anderem weiter Mitglied des Vorstandes bei Ferrari bleiben. Zudem wird er den Rennstall im Weltrat des Automobil-Weltverbandes FIA vertreten und andere Aufgaben im Sportbereich übernehmen.

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