Marc Ziegler (3): Der Dortmunder Schlussmann wurde vom Zweitligisten nur wenig geprüft, hielt dabei, wie beim Schuss von Maul (78.), allerdings zumeist sicher. Einzige Ausnahme: Ein scharfer Versuch von Simak, den er nur nach vorne abklatschen konnte (44.).
Antonio Rukavina (4-): Nicht der beste Tag des Neu-Borussen, der zwar engagiert in die Partie ging, aber sein Nervenflattern nie abstellen konnte. Folgerichtig lief der Großteil der Jenaer Angriffe über seine Seite. Symptomatisch auch, wie er sich bei einem Vorstoß selbst ausfummelte (42.).
Martin Amedick (4): Dolls Wunsch nach Kontinuität in aller Ehren, aber so langsam sollte er über eine Umbesetzung auf Amedicks Position nachdenken. Auch gegen Jena agierte der ehemalige Paderborner mit massiven Schwächen im Spielaufbau und leistete sich einige Schnitzer in der Defensive (6., 73.).
Christian Wörns (3): Bis auf einen Fehlpass in der Vorwärtsbewegung (7.) und einem nicht konsequent genug ausgeführten Eingreifen gegen Simak (38.) mit einer überzeugenden Partie. Ließ die Jenaer Angreifer Schied und Petersen nicht zur Entfaltung kommen.
Leonardo Dédé (3): Seine herrlich getimte Flanke führte zum so wichtigen frühen 1:0 (13.). Auch danach mit vielen guten Aktionen nach vorne (47., 70.) und dem wunderbaren Pass auf Kehl vor dem 3:0 (87.). Zudem in der Verteidigung bis auf eine Ausnahme (65.) fehlerfrei.
Sebastian Kehl (3-): Glänzte gleich dreimal durch tolle Pässe in die Jenaer Schnittstellen (35., 57., 64.). Bewies vor dem 3:0 (87.) Auge, als er den besser postierten Petric bediente. Bekam Simak zwar nie wirklich in den Griff, bedrängte ihn dafür aber so sehr, dass dieser die Nerven verlor.
Tinga (2-): Bewies im Halbfinale, dass er besser vollstrecken kann als er es zuletzt gegen Hamburg zeigte (13.). Und auch am 2:0 (70.) war er durch seinen wunderbaren Pass auf Kringe direkt beteiligt. Nicht nur deshalb war er Dortmunds Bester.
Delron Buckley (5): Der Südafrikaner erwischte einen rabenschwarzen Tag und leistete sich einige grobe Schnitzer. Fahrlässig, wie er sich in der Vorwärtsbewegung den Ball abjagen ließ (55.). Zudem ausschließlich mit unglücklichen Aktionen in der Offensive (66., 67.).
Giovanni Federico (5): Sein wunderbar anzuschauender Doppelpass mit Petric (39.) war die einzige Aktion, in der er seine Klasse andeutete. Viel zu pomadig in seinen Aktionen, vermasselte er gleich zwei vielversprechende Angriffe (58., 76.).
Mladen Petric (3): Perfekt sein Kopfball vor dem 1:0 (13.), schulmäßig sein Doppelpass mit Federico (39.). Fast folgerichtig konnte er sich wieder in die Torjägerliste eintragen (87.) und zudem beweisen, dass Stürmer auch verteidigen können (76.).
Alexander Frei (5): Ihm fehlt nach wie vor die Spritzigkeit und Frische in seinen Aktionen. Schlampig, wie er durch sein schlechtes Abspiel auf Buckley eine gute Konterchance vergeigte (32.). Mit Pech, als er nach einem Steilpass von Kehl nur einen Schritt langsamer war als Jenas Torhüter Khomutovski (64.).
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Tinga bester Dortmunder
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