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Schalke: Aussprache zwischen Polizei und Fanvertretern
"Handeln kritisch hinterfragen"

Um die Vorgänge rund um den Polizeieinsatz am vergangenen Freitag vor dem Spiel gegen den MSV Duisburg zu erörtern, trafen sich am Dienstagnachmittag Vertreter des FC Schalke 04, des Schalker Fan-Club Verbands, des Schalker Fan-Projekts, der Ultras Gelsenkirchen, des Supporters Clubs, der Schalker Fan-Initiative und der Polizei.

Bei dem Einsatz wurden 172 Anhänger des FC Schalke 04 am Fan-Projekt des Vereins von der Polizei kontrolliert, Personalien wurden aufgenommen und die Anhänger fotografiert (RS berichtete). "Wir haben in diesem Gespräch das Vorgehen der Polizei kritisch hinterfragt", erklärte Schalkes Vorstand Peter Peters. "Wir sehen die Durchführung der Maßnahme weiterhin kritisch. Wir hoffen aber, dass es keine negativen Folgen für das Fan-Projekt, die Schalker Fan-Szene und unsere Gruppe geben wird", erklärte Thomas Kirschner, 1. Vorsitzender der Ultras Gelsenkirchen. "Da Staatsanwaltschaft und Polizei die einzigen Instanzen sind, die das Videomaterial kennen, können auch nur sie bewerten, ob die Verhältnismäßigkeit gegeben ist. Trotzdem bleibt es für uns schwierig, unseren Fans die Vorgehensweise zu erklären", sagte Schalkes Sicherheitsbeauftragter Volker Fürderer.

Für Frank Arndt, 1. Vorsitzender des Supporters Clubs, wäre es für das zukünftige Miteinander wichtig, "dass alle Seiten ihr Handeln kritisch hinterfragen, damit wir es schaffen, wieder aufeinander zugehen zu können".

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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