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Abramowa nach Schlägerei ein Jahr gesperrt
"Sie hat dem Ansehen Russlands geschadet"

Im Februar hatte sich die russische Eisschnellläuferin Jekaterina Abramowa im Weltcupfinale in Heerenveen an einer Schlägerei beteiligt. Jetzt zieht der russische Eisschnelllauf-Verband die Konsequenzen und erteilt ihr eine einjährige Sperre für alle nationalen und internationalen Meisterschaften einschließlich Weltcuprennen.

"Abramowa hat mit ihrem Verhalten dem Ansehen Russlands geschadet. Das können wir nicht akzeptieren", begründete der Verband die Maßnahme.

Durch den Zwischenfall in Heerenveen verpasste der Olympiadritte Russland den möglichen Weltcupgesamtsieg in der Teamverfolgung der Frauen. Die Russinnen mussten sich mit Platz drei hinter den Niederlanden und Deutschland begnügen. Für die Einzelstrecken-Weltmeisterschaften im März in Nagano hatte der russische Verband die streitbaren Frauen ersatzlos abgemeldet. Abramowa hatte vor dem Teamfinale in Heerenveen eine Schlägerei mit ihrer Kollegin Jekaterina Lobyschewa. Diese erhielt für ihre Beteiligung an der körperlichen Auseinandersetzung eine Verwarnung. Abramowa und Lobyschewa hatten gemeinsam mit Galina Lichaschowa in Turin 2006 Olympia-Bronze gewonnen. Das Trio führte auch bis zum Finale die Weltcupwertung an.

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