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Eishockey: Boos beendet Karriere im Nationalteam
"Ich möchte für den Verein 100 Prozent fit sein"

Der DEL-Stürmer Tino Boos von den Hannover Scorpions wird nicht mit dem deutschen Eishockey-Team zur WM-Vorbereitung nach Füssen fahren und erklärte nach 100 Länderspielen seinen Rücktritt aus dem DEB-Team. Somit ist auch seine Teilnahme an der WM in Kanada im Mai auf Eis gelegt.

"Die Umstrukturierung in der Nationalmannschaft hatte ja bereits stattgefunden und nach einem Jahr ohne Einsatz habe ich gemerkt, dass es mir körperlich gut tut", sagte Boos, der bei der WM 2007 in Russland von Bundestrainer Uwe Krupp schon nicht mehr berücksichtigt worden war.

Boos möchte sich in Zukunft voll und ganz auf seine Leistungen bei den Scorpions konzentrieren. "Ich möchte für den Verein 100 Prozent fit sein und noch ein paar Jahre Eishockey spielen. Das geht ohne Doppelbelastung einfach besser", erklärte der gebürtige Düsseldorfer.

Der gebürtige Düsseldorfer, der bei der DEG, den Kassel Huskies und den Kölner Haien spielte, nahm an den A-Weltmeisterschaften 2003, 2004 und 2005 sowie den B-WM-Turnieren 1999, 2000 und 2006 teil. Auch bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin gehörte er noch zum deutschen Team. Für die WM in Kanada (2. bis 18. Mai) war Boos kein ernsthafter Kandidat mehr, Krupp hatte ihn seit dem Deutschland-Cup im November 2006 nicht mehr eingeladen.

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