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Bierhoff und Völler im Clinch
"Völler sieht mich als Vollblinden"

Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff und der frühere DFB-Teamchef Rudi Völler können das Kriegsbeil offenbar nicht begraben. In einem Interview mit der Bild am Sonntag äußerte Bierhoff die Vermutung, dass die Ansicht Völlers über die fußballerischen Qualitäten des DFB-Funktionärs der eigentliche Grund für die seit Monaten andauernden Auseinandersetzungen sind.

"Wir haben an sich kein schlechtes Verhältnis, wirklich nicht. Aber ich glaube schon, dass er mich als fußballerischen Vollblinden sieht. Und er kann bis heute nicht verstehen, warum dieser Vollblinde Torschützenkönig der italienischen Liga wurde", sagte Bierhoff, der 2002 unter dem damaligen DFB-Teamchef Völler Vize-Weltmeister wurde.

Bierhoff und Völler streiten seit Monaten über den richtigen Umgang zwischen den Verantwortlichen der Nationalmannschaft und den Bundesligaklubs. Dabei wirft Völler seinem früheren Schützling vor, dass dieser die Vereine mit seinen Ratschlägen von oben herab behandeln würde.

Bierhoff sieht die Nationalmannschaft hingegen als Innovationszentrum für die Vereine: "Man müsste schon mal schauen, was sich in den letzten drei, vier Jahren alles so verändert hat in der Liga. Es gibt mehr Fitnesstrainer, das Scouting wurde erhöht, es gibt Player-Lounges - alles so Sachen, bei denen die Vereine gesehen haben, dass sie in der Nationalelf gut funktionieren."

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