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Dreher fühlt sich von Klinsmann übergangen
"Das ist ein Schlag ins Gesicht"

Der zukünftige Trainer von Bayern München, Jürgen Klinsmann, ist vom bisherigen Torwarttrainer des Rekordmeisters, Bernd Dreher, kritisiert worden.

"Die ganze Situation ist enttäuschend. Das ist ein Schlag ins Gesicht. Ich bin 14 Jahre hier, habe mir nie etwas zu schulden kommen lassen", sagte der 41-Jährige in der Münchner tz zur Entscheidung des künftigen Bayern-Trainers, Walter Junghans ab der kommenden Saison die Verantwortung bei den Torhütern zu übertragen.

Junghans wird die Nachfolge von Sepp Maier antreten. Auch Dreher hatte sich Hoffnung auf den Posten gemacht. Er sei aber von Klinsmann "total übergangen worden. Ich hatte gedacht, dass ich vorher mal mit ihm sprechen würde, um mein Konzept vorzustellen. Man hat mir gar keine Chance gegeben. Ich bin voll vor die Wand gefahren", monierte Dreher.

Er habe bisher immer gedacht, dass dies nicht der Stil des FC Bayern sei, "jetzt kann ich das aber nicht mehr sagen. Zumindest Klinsmann hat da einen Formfehler begangen." Manager Uli Hoeneß hatte Dreher die Entscheidung am Mittwoch mitgeteilt und ihm angeboten, im Jugend- und Amateurbereich weiterzuarbeiten. Ob Dreher diese Offerte annehmen wird, ist offen. Er müsse erst einmal alles verdauen.

Dreher kam 1996 vom KFC Uerdingen nach München. Nur 13 seiner 153 Bundesligaspiele absolvierte er für die Bayern - das bisher letzte im Alter von 40 Jahren im Mai 2007 beim 5:2 gegen Mainz. Eigentlich als Torwarttrainer angestellt, gehört Dreher nach wie vor auch dem Bayern-Kader als Torwart Nummer drei hinter Oliver Kahn und Michael Rensing an.

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