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VfL: Einzelkritik gegen Hertha
Sestak in der Krise

Hier die RS-Einzelkritik vom VfL-Auftritt gegen Hertha BSC Berlin.

Jan Lastuvka (3): Beim Freistoßtor der Hertha lässt er sich böse überraschen. Auch direkt nach dem Wechsel mit Unsicherheiten. Fängt sich dann aber und rettet dem VfL mit mehreren Glanztaten bis zu seinem Ausscheiden den Punkt.

Marc Pfertzel (4-): Eine der schwächsten Partien der letzten Monate des Franzosen. Jede Menge Stellungs- und Stockfehler. Missverständnisse, wenn er den Vorwärtsgang einlegte.

Marcel Maltritz (4-): Der Abwehrchef mit ungewohnten Schwächen. Der Ein-Mann-Sturm der Hertha wurde immer wieder durch die aufrückenden Ebert und Kacar ergänzt, was die VfL-Innenverteidiger in große Schwierigkeiten brachte.

Anthar Yahia (4): Der Torschütze patzte nach einer Stunde böse, als Lastuvka Kopf und Kragen riskieren musste. Lange nicht so sicher wie gewohnt. Immer wieder Abspielfehler und Abstimmungsprobleme mit Maltritz.

Philipp Bönig (4-): Wenig Bindung zum Spiel, ohne Harmonie mit seinem Vordermann Danny Fuchs. Überhaupt keine Aktionen nach vorne.

Daniel Imhof (4-): Auch er im zentralen defensiven Mittelfeld mit großen Problemen gegen die sehr variabel nach vorne spielenden Berliner, die immer wieder kombinationssicher auch durch die Mitte kamen. Verlor ungewohnt viele Zweikämpfe.

Oliver Schröder (5): Großer Einsatz, viel Laufarbeit, aber es kam nichts dabei herum, weil er sich in Ballbesitz einfach zu ungeschickt und umständlich verhielt. Schussversuche landeten fast alle in der dritten Etage. Empfahl sich nicht gerade für weitere Einsätze im Mittelfeld.

Mimoun Azaouagh (3-): Nicht bei allen Standards wirklich gefährlich, bereitete aber wieder mit einem Freistoß den Ausgleich vor. Wuselig und laufstark, verhedderte er sich aber oft und konnte dem VfL-Mittelfeld nur phasenweise Struktur geben.

Danny Fuchs (4-): Licht und Schatten geradezu in rasendem Wechsel. Leicht verlorene Bälle erkämpfte er sich mit hohem Einsatz zurück. Aber wirklich gefährlich kam er nie vor das Tor von Drobny. Weder mit Flanken noch mit Schüssen.

Benny Auer (5): Versuchte immer wieder, seinen Körper einzusetzen, wich auf die Flügel aus und kämpfte auch am Mittelkreis um den Ball. Vorne aber völlig harmlos und bei den bärenstarken Friedrich und Simunic abgemeldet.

Stanislav Sestak (5): Befindet sich in einer kleinen Krise. Kann seine Schnelligkeit derzeit weder in der Spitze noch auf den Flügeln einsetzen. Gewann kaum einen Zweikampf und war eigentlich ohne Torchance.

Rene Renno (-): Zeigte, dass auf ihn jederzeit Verlass ist, obwohl die Hertha in seiner Spielzeit ihr Pulver weitgehend verschossen hatte.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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