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International: Ablösesumme bringt Ronaldinho-Transfer ins Wanken
AEK will Titel am grünen Tisch

Der Transfer des dreimaligen Weltfußballers Ronaldinho vom FC Barcelona zum Champions-League-Sieger AC Mailand steht auf wackligen Füßen. In einer Telefonkonferenz konnten sich Offizielle beider Vereine nicht über eine Ablösesumme einigen.

"Gestern haben wir gesprochen. Es hat keine Einigung gegeben. Vielleicht kommt Ronaldinho doch nicht und wir holen einen anderen Stürmer", sagte Milan-Vizepräsident Adriano Galliani dem TV-Sender Sky. An dem brasilianischen Superstar, der bei Barca nicht mehr die herausragende Rolle der letzten Jahre spielt, sollen auch Manchester City und Inter Mailand interessiert sein.

Zuvor hatte es Meldungen gegeben, nach denen sich Ronaldinhos Bruder und Berater Roberto de Assis mit Milan geeinigt habe. Dieser sollte einen Vertrag bis 2012 erhalten und 20 Millionen Euro Ablöse kosten.

Meistertitel am grünen Tisch?

Griechenland hat zwar einen neuen Meister - doch feiern kann noch niemand. Rekordchampion Olympiakos Piräus liegt in der vorläufigen Abschlusstabelle zwar zwei Punkte vor Verfolger AEK Athen, könnte aber am Grünen Tisch noch drei Punkte verlieren. Die Entscheidung soll in dieser Woche fallen.

AEK legte beim Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne Einspruch gegen die Entscheidung des griechischen Verbandes EPO ein, die Niederlage von Olympiakos gegen Apollon Kalamaria vom 3. Februar als 1:0-Erfolg zu werten. Apollon hatte den Österreicher Roman Wallner, ehemaliger Bundesliga-Profi von Hannover 96, regelwidrig eingesetzt.

Wallner, der im Januar verpflichtet wurde, hatte zuvor in dieser Saison schon für die schottischen Vereine FC Falkirk und Hamilton Academical gespielt. Dies ist jedoch laut Statuten des Weltverbandes FIFA unzulässig. Sollte der CAS dem Einspruch AEKs stattgeben, würden die Gelb-Schwarzen zum Meister erklärt.

Am Sonntag hatte Olympiakos die Tabellenführung durch ein 3:1 gegen Iraklis Saloniki erfolgreich verteidigt. AEK hielt zeitgleich den Rückstand durch ein 2:0 gegen Asteras Tripolis konstant. Bei einer Niederlage hätte der Protest nichts mehr bewirken können.

Südafrika ohne Trainer?

Die Vorbereitungen der südafrikanischen Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft im eigenen Land beginnen offenbar mit der Suche nach einem neuen Trainer. Carlos Alberto Parreira, brasilianischer Weltmeistercoach von 1994, soll sein Amt am Montag niederlegen. Dies berichtet die französische Nachrichtenagentur afp unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten hochrangigen Verbandsoffiziellen.

Demnach soll die Entscheidung Parreiras nach einer Krisensitzung des nationalen Fußball-Verbandes SAFA am Montag in Johannesburg verkündet werden. Parreiras Ehefrau Leila, die er vor 15 Monaten in Brasilien zurückließ, soll schwer krank sein.

Carlos Alberto Parreira sollte Südafrika, das im internationalen Vergleich derzeit zweitklassig einzuordnen ist, rechtzeitig zur Heim-WM zu einer schlagkräftigen Einheit formen. Der 65-Jährige hatte das Traineramt im Februar 2007 übernommen.

Belgien hat seinen Meister

Das lange Warten hat ein Ende: Standard Lüttich ist erstmals seit 25 Jahren wieder belgischer Meister. Der frühere Europapokalfinalist siegte am 31. Spieltag 2:0 gegen Verfolger RSC Anderlecht und setzte sich entscheidend vom Rekordmeister und Titelverteidiger ab. Drei Spieltage vor dem Ende der Saison liegt Standard uneinholbar zehn Punkte vor dem RSC und dem punktgleichen FC Brügge. Für Standard ist es der neunte Meistertitel der Vereinsgeschichte.

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