Aber dennoch ballt der Coach die Faust: "Wenn wir gewinnen, sind wir wieder in der Spur." Dabei vergisst er dennoch nicht, den "worst case" im Hinterkopf zu behalten: "Sollten die Hildener wirklich die drei Punkte mitnehmen, sind sie nur noch einen Zähler hinter uns."
Eine Situation, mit der sich sein Gegenüber Peter Waldinger durchaus anfreunden könnte. "Aber das wird für uns ein ganz schwieriger Gang", betont der zukünftige Sportliche Leiter des Clubs und begründet seine Worte: "Ich bin selber Wuppertaler und kenne das Umfeld in Cronenberg sehr gut. Bert Holthausen versteht es, sein Team auf eine entsprechende Situation einzustellen. Seine Truppe ist im positiven Sinne nickelig." Es gibt also warnende Sätze von Waldinger in Richtung seiner Mannschaft: "Unser Problem ist derzeit, dass wir gegen die Vereine von oben souverän gewinnen und dann sind Spiele dabei wie in Düsseldorf-West, wo wir plötzlich eine Halbzeit komplett verschlafen." Sein Zusatz: "Unsere Leistungen sind so schwankend, dass ich uns momentan ganz schwer einschätzen kann."
Mit der Bekanntgabe von Heiko Köpper als neuen VfB-Trainer ist auch im Kader wieder mehr Ruhe eingekehrt. Waldinger: "Der eine oder andere weiß jetzt Bescheid, wie es für ihn weitergeht. Dementsprechend ist die Stimmung auch nicht zu vergleichen mit dem Tabellenstand." Er schiebt abschließend hinzu: "Wir würden gerne wieder das Wunder Klassenerhalt schaffen."
