Eine Zusammenarbeit mit den sächsischen Traditionsvereinen in Crimmitschau und Weißwasser plus eine Kooperation mit dem deutschen Meister sollen den Weg ebnen.
„In den nächsten zwei, drei Jahren wollen wir als zweite Mannschaft aus dem deutschen Osten in die DEL", sagt Eislöwen-Präsidentin Barbara Lässig. Die einstige Dresdner Eliteruderin hat mit einer Autofirma (Skoda) einen finanzkräftigen Top-Sponsor verpflichtet, dazu finden in der neuen Eishockey-Arena bis zu 6000 Fans Platz. 90.000 Anhänger strömten schon in der Oberliga-Saison insgesamt in die Halle.
Selbst in der einstigen DDR-Eishockeymetropole Weißwasser reift die Einsicht, dass in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden die Chancen für die Ansiedlung eines DEL-Teams besser sind. Der 25-malige DDR-Eishockeymeister ist gerade in die Oberliga abgestiegen, die ehemalige Spitzenmannschaft Dynamo schrumpfte zu den drittklassigen Lausitzer Füchsen. Von Weltuntergangsstimmung ist allerdings nichts zu spüren. „Vielleicht können wir in die zweite Liga nachrücken, wenn ein Verein die Lizenz nicht erhält", sagt Füchse-Manager Ralf Hantschke.
