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Nadal gewinnt Traumfinale in Monte Carlo
Hart umkämpftes Endspiel

Das Duell der weltbesten Tennisspieler zwischen Rafael Nadal und Roger Federer ging erneut an den Spanier. Beim ATP-Mastersturnier in Monte Carlo gewann Nadal das Traumfinale mit 7:5, 7:5 gegen den Weltranglistenersten aus der Schweiz und machte mit seinem vierten Titel in Folge im Fürstentum einen historischen Erfolg perfekt. Federers Bilanz gegen Nadal verschlechterte sich trotz einer 4:0-Führung im zweiten Satz auf insgesamt 6:9.

"Ich kann es noch gar nicht glauben, dass ich hier vier Jahre in Folge gewonnen habe. Roger hat ein großartiges Match gespielt", sagte Sandplatzkönig Nadal. "Wir liefern uns immer gute Finals".

Federer wurde unweigerlich an die beiden vergangenen Jahre in Monte Carlo erinnert, als er ebenfalls im Finale auf der roten Asche unterlegen war: "Es scheint hier jedes Jahr gleich zu laufen. Aber ich muss mit meinem Turnier zufrieden sein, da ich fast schon frühzeitig ausgeschieden wäre", sagte Federer, der in der zweiten Runde einige Mühe gegen den Spanier Ruben Ramirez Hidalgo gehabt hatte.

Im Halbfinale hatte sich der Weltranglistentweite Nadal mit 6:3, 6:2 gegen den an Nummer vier gesetzten Russen Nikolaj Dawydenko durchgesetzt. Federer hatte beim Stand von 6:3, 3:2 von der Aufgabe des Serben Novak Djokovic (Serbien/Nr. 3) profitiert. Der Australian-Open-Sieger musste das Spiel wegen Unwohlseins aufgeben.

Fed-Cup

Das Finale im Fed-Cup der Tennis-Damen bestreiten am 13./14. September Spanien und Russland. Der fünfmalige Champion Spanien setzte sich in Peking gegen Gastgeber China 4:1 durch, Titelverteidiger Russland kam in Moskau gegen die USA zu einem 3:2. Beide Teams hatten bereits 3:0 geführt und damit früh für die Entscheidung gesorgt.

Obwohl Spanien heute Spielerinnen vom Format einer Arantxa Sanchez und Conchita Martinez fehlen, ist Teamkapitän Miguel Margets Lobato zuversichtlich, die Trophäe erstmals seit zehn Jahren gewinnen zu können: "Wir werden mit Leidenschaft kämpfen, auch wenn Russland eine Maria Scharapowa und andere große Figuren hat."

Nuria Llagostera holte am Sonntag in Peking beim 6:4, 6:4 gegen Peng Shuai den entscheidenden dritten Punkt, dann verkürzten die Gastgeberinnen durch das 7:6 (7:5), 6:3 von Zheng Jie (China) über Carla Suarez-Navarro auf 1:3. Abschließend gewannen Nuria Llagostera/Maria Jose Martinez das Doppel gegen Peng Shuai/Sun Tiantian 6:2, 6:1. Am ersten Tag hatte Carla Suarez 6:3, 7:6 (7:4) gegen Shuai gewonnen, anschließend setzte sich Llagostera 6:3, 6:4 gegen Zheng Jie durch.

Den dritten Punkt für die Gastgeberinnen in Moskau holte Wera Zwonarewa beim 4:6, 6:3, 6:2 gegen Vania King. Zuvor hatten die Russinnen durch das 6:4, 7:5 von Anna Tschakwetadse gegen King und das 6:2, 6:1 von Swetlana Kusnezowa gegen Ahsha Rolle 2:0 geführt. Rolle mit einem 6:3, 6:4 gegen Jelena Wesnina und Liezel Huber/Vania King durch das 7:6 (7:3), 6:4 gegen Swetlana Kusnezowa/Jelena Wesnina sorgten noch für Ergebniskosmetik.

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