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BVB: Einzelkritik gegen Nürnberg
Nur Höttecke gut

Hier die RS-Einzelkritik des BVB-Auftritts gegen den 1. FC Nürnberg.

Marcel Höttecke (2): In seinem zweiten Bundesligaspiel rechtfertige der Youngster das Vertrauen von Thomas Doll mit einer fehlerfreien Leistung. Klasse, wie er Kollers Kopfball klärte (37.). Und auch bei Galaseks Möglichkeit im Anschluss an eine scharfe Hereingabe (82.) mit einem ganz starken Reflex. Dazu mit dem nötigen Quäntchen Glück bei zwei Nürnberger Alu-Treffern (4., 58.).

Antonio Rukavina (4): Gegen Vittek blieb der Serbe in den meisten Fällen der Zweikampfsieger und verhinderte eine der besten FCN-Möglichkeiten, als er ebenjenem Vittek im Strafraum den Ball vom Fuß nahm (55.). In der Vorwärtsbewegung zudem mit deutlich mehr Drang als Dede auf der anderen Seite, seinen Flanken fehlte jedoch häufig die Genauigkeit. Ausnahme: Die sehr gute Hereingabe auf Frei (53.).

Mats Hummels (3): Die Bayern-Leihgabe überzeugte als Wörns-Vertreter und bot eine ansprechende und aufmerksame Leistung in der Defensive. Sein energischer Einsatz gegen Koller leitete die beste BVB-Konterchance der ersten Halbzeit ein (33.), doch nicht nur in dieser Situation versuchte sich der 19-Jährige am Spielaufbau.

Robert Kovac (4): Der Routinier bekam es in den meisten Fällen mit dem früheren Borussen Jan Koller zu tun und nahm ihn dabei zu weiten Teilen aus dem Spiel. Allerdings ließ er ihn zweimal frei zum Kopfball kommen und durfte sich nachher bei der Latte (4.) bzw. Höttecke (37.) bedanken . Ansonsten grundsolide und mit stoischer Ruhe in der Abwehrarbeit, aber auch ohne jegliche Impulse nach vorne.

Leonardo Dede (5): Der beste BVB-Vorbereiter konzentrierte sich gegen den FCN-Dreiersturm in erster Linie auf die Verteidigung, neigte dort aber zu zahlreichen Lässigkeiten. So musste ihm das Glück aushelfen, als Wolf seinen Abspielfehler im eigenen Strafraum nicht bestrafte (37.). In der Offensive ohne nennenswerte Szene.

Marc-André Kruska (4-): Der Youngster fiel gleich zu Beginn unglücklich auf die Schulter und wurde dadurch im weiteren Verlauf merklich gehandicapt. In der Offensive blieb der 20-Jährige nach seiner sehr guten Vorstellung gegen Frankfurt ohne Wirkung, in der Defensive verhinderte er einmal eine gute Nürnberger Tormöglichkeit (37.).

Tinga (4): Gewohnt laufstark und zweikampffreudig zeigte sich der Brasilianer gegen den „Club“ und hatte damit großen Anteil daran, dass sich das Nürnberger Angriffsspiel nur selten entfalten konnte. In der Offensive zwar mit zwei geglückten Aktionen (26., 62.), aber auch sehr viel Leerlauf.

Jakub Blaszczykowski (3+): In der ersten Hälfte lag es nahezu allein an dem kleinen Polen, dass das Dortmunder Offensivspiel überhaupt stattfand. Auch nach dem Wechsel überzeugte der Nationalspieler in einigen Eins-Gegen-Eins-Duellen und zwang Klewer zu einer Parade (51.). Nach einer Stunde stellte er seine Bemühungen allerdings ein.

Florian Kringe (3-): Der frühere Kölner gehörte gegen Nürnberg zu den aktiveren Borussen und war an einige gelungenen Offensivszenen beteiligt (20., 62.). Ging sein Schussversuch zunächst noch in die Wolken (25.), hatte er später bei seinem Kopfball Pech, dass Koller auf der Linie klären konnte (51.). Richtige Ordnung ins BVB-Spiel konnte er allerdings auch nicht bringen.

Mladen Petric (5): Dortmunds Top-Torschütze blieb gegen Nürnberg erneut ohne einen Treffer und wartet nun schon seit der Partie in Bochum (26. Spieltag) auf einen Erfolg in der Bundesliga. Mit einer Ausnahme, als er schön auf Kringe passte (20.), blieb der Kroate ohne nennenswerte Aktion und leistete sich zudem massig technische Fehler.

Alexander Frei (5): Der Schweizer vergab die drei besten Dortmunder Torchancen kläglich. Allein zweimal tauchte er völlig frei vor Klewer auf, konnte diesen jedoch beide Mal nicht überwinden (26., 72.). Und auch sein Kopfball fand den Weg in den Nürnberger Kasten nicht (53.).

Diego Klimowicz (4): Der Argentinier ging nach seiner Einwechslung sehr engagiert zu Werke und führte sich prompt mit einem harten Foul ein (64.). Mit zunehmender Dauer verpuffte der positive Effekt des Jokers jedoch, klare Chancen konnte er sich zudem nicht erarbeiten.

Delron Buckley (4+): Außer einem – zugegebenermaßen – perfekt getimten Pass auf den durchstartenden Frei (72.) kam vom Südafrikaner nach seiner Einwechslung so gut wie gar nichts, obwohl er eine offensivere Rolle spielte als zuvor Kruska.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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