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VfL: Einzelkritik gegen Bielefeld
Nur ein laues Offensiv-Lüftchen

Hier die RS-Einzelkritik vom VfL-Auftritt bei Arminia Bielefeld.

Rene Renno (3): Eigentlich ein absolut sicherer Auftritt. Zwar wenig geprüft, aber sehr aufmerksam und mit gutem Stellungsspiel. Lediglich beim entscheidenden Treffer, als die Zuteilung nicht stimmte, kam er im Fünfmeterraum nicht an den Ball. Der Treffer ist ihm aber dennoch nicht anzulasten.

Marc Pfertzel (3+):
Unermüdlicher Marschierer auf der rechten Außenbahn. Bereitete eine spektakuläre Kopfballchance für Auer vor und war ein ständiger Antreiber.

Marcel Maltritz (3):
War allgegenwärtig. Was 99 Ballkontakte in der Innenverteidigung nochmals unterstreichen. Kein Wunder, dass Arminia kaum nennenswerte Torchancen hatte und sich drei der insgesamt fünf Möglichkeiten erst nach dem Führungstreffer ergaben, als der VfL mit Zdebel und Bönig die Abwehr mehr als lockerte.

Anthar Yahia (3):
Überzeugte in der Abwehr, leistete eine enorme Laufarbeit, fast schon bezeichnend, dass er mit einer Doppelchance (74.) innerhalb von nur zehn Sekunden die größten Möglichkeiten des VfL hatte.

Philipp Bönig (4): Solide Vorstellung auf der Außenbahn. Tat viel für den Spielaufbau. Schade nur, dass seinen Flanken in der Vorwärtsbewegung die große Präzison fehlten.

Thomas Zdebel (4+): Zentral vor der Abwehr, füllte er die Abräumer-Position mehr als ordentlich aus. Ihm war kaum anzumerken, das sein Einsatz zwei Tage zuvor noch am seidenen Faden hing.

Mimoun Azaouagh (4): Der quirlige Mittelfeldspieler hatte zwar gute Szenen in der Offensive, doch bei seiner Dribbelstärke und Wuseligkeit vermisste man den genialen Pass in die Spitze oder eine Aktion auf eigene Faust.

Christoph Dabrowski (3-): Als Allzweckwaffe im Mittelfeld gegenüber dem Duisburg-Spiel deutlich verbessert. Ließ sich auch durch eine frühe Gelbe Karte nicht aus der Ruhe bringen. Bei manchem Abspiel allerdings fehlte auch ihm die Genauigkeit.

Joel Epalle (4-): So sehr er sich mühte, an die Form der letzten Saison konnte er wieder nicht anknüpfen. Bei aller Lauf- und Einsatzbereitschaft fehlte ihm bei den Pässen das Timing, schlichen sich im ersten Durchgang zahlreiche Abspielfehler ein. Und es fehlte auch das Auge für den freien Nebenmann.

Stanislav Sestak (4): Ein Schuss an den Außenpfosten, ein paar Antritte: Gegen die kompakte Bielefelder Abwehr fehlten ihm die Räume. Zudem bekam er kaum präzise Anspiele in den Lauf.

Benny Auer (5): Ein Kopfball aus dem Abseits, ein weiterer am Tor vorbei. Die starken Szenen, die in Erinnerung blieben, beschränkten sich auf diese Aktionen. Momentan hat er von seiner Gefährlichkeit viel eingebüßt und konnte erneut nicht überzeugen.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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