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BVB: Einzelkritik gegen Stuttgart
Höttecke rettete den Sieg

Und hier die BVB-Noten nach dem 3:2 gegen Stuttgart.

Marcel Höttecke (2-): Mit Ausnahme kleinerer Unsicherheiten beim Herauslaufen (26.) rettete der 21-Jährige seiner Borussia die Zähler, als er gegen Hitzlsperger (82.) und gleich zweimal gegen Cacau (72., 74.) spektakulär klärte. Bei den Gegentoren durch Gomez (55., 83.) traf ihn keine Schuld.
Antonio Rukavina (3): Der Serbe zeigte wie das gesamte Team eine überaus engagierte Leistung und absolvierte ein enormes Laufpensum auf der rechten Seite. Herrlich, wie er mit seiner Flanke Frei bediente (37.), doch nicht alle seiner Hereingabe waren derart präzise.
Mats Hummels (2-): Wie schon gegen Nürnberg lieferte der Youngster auch gegen Stuttgart eine astreine Partie ab. Mit selbstbewusster Körpersprache und starker Präsenz in den Zweikämpfen ließ er weder Cacau noch Gomez zur Geltung kommen.
Robert Kovac (4): Eigentlich hätte der kroatische Nationalspieler eine ähnliche Note wie sein Kollege Hummels kriegen müssen, wenn da nicht diese beide kleinen, aber entscheidenden Unachtsamkeiten gegen Gomez gewesen wären (55., 83.).
Leonardo Dede (3): Der Brasilianer agierte auf der linken Seite gewohnt fleißig und machte seine Sache vor allem in der Defensive sehr ordentlich. So rettete er im letzten Moment vor dem Einschuss-bereiten Cacau (43.), machte diesen guten Eindruck allerdings durch einen unnötigen Ballverlust fast wieder wett (78.).
Marc-André Kruska (3): Genau wie seine Defensiv-Kollegen Hummels und Kovac kämpfte der 20-Jährige um jeden Zentimeter und ließ den spielstarken Bastürk und da Silva nur wenig Räume zur Entfaltung. Manchmal überschritt er dabei allerdings die Grenze des Erlaubten (30.).
Jakub Blaszczykowski (3): Nach der zuletzt ansteigenden Formkurve traute sich „Kuba“ gegen den VfB teilweise ein bisschen zu viel zu. Zu oft wollte er mit dem Kopf durch die Wand. Hin und wieder setzte er trotzdem Akzente als Pass-Geber (39.) und hätte sich, mit einem etwas mutigeren Abschluss, sogar als Torschütze feiern lassen können (47.).
Tinga (2-): Auch gegen den VfB agierte der Brasilianer an seiner Leistungsgrenze. Fast unglaublich, dass er trotz seines extremen Laufpensums in den entscheidenden Momenten, wie etwa bei seinem Schuss zur 1:0-Führung (35.), die Ruhe bewahrte. In dieser Form ist er für den BVB nicht zu ersetzen.
Giovanni Federico (3): Bedingt durch den Ausfall von Florian Kringe kehrte der frühere Karlsruher als „Rauten-Kopf“ in die erste Elf zurück und rechtfertigte seine Aufstellung durch eine kampfstarke Leistung und die sehr gute Vorarbeit zum 1:0 (35.).
Nelson Valdez (2): Nach Wochen des Leerlaufs lieferte der Ex-Bremer gegen Stuttgart seine vielleicht beste Partie im schwarz-gelben Dress ab. Sein engagierter Einsatz gegen VfB-Keeper Schäfer leitete das 1:0 (35.) ein. Mit seiner unwiderstehlichen Vorarbeit zum zwischenzeitlich 3:1 (79.) krönte er letztlich eine Top-Leistung.
Alex Frei (2+): Spritziger, lauf- und zweikampfstärker als zuletzt erarbeite sich der 28-Jährige das nötige Glück im Abschluss, denn natürlich war der Freistoß zum 2:1 haltbar (59.). Bei seinem zweiten Tor stand er dann genau richtig und nahm Valdez’ Geschenk dankend an (79.).

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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