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Sie leben noch – und wie! Nach dem 30:28 (14:14) in Wetzlar fiel den TUSEM-Akteuren ein kollektiver Stein vom Herzen, der die Größe eines Felsbrockens gehabt haben dürfte. "Die zwei Punkte tun uns gut", befand Trainer Kristof Szargiej. Wohl wissend, dass sein Team vor dem Abschluss-Match gegen Melsungen am kommenden Samstag (15 Uhr) die besten Karten im Rennen um den Klassenerhalt hat. [PREVIEWEND]"Die Entscheidung fällt erst am Ende", will Szargiej die Konzentration hochhalten. Doch de facto ist zumindest der direkte Abstieg bereits vermieden, weil Minden den einen Zähler Rückstand nicht bei den starken Flensburgern aufholen dürfte. "Ich schaue gar nicht auf die Tabelle", räumte der Linien-Chef ein, der gegenüber der Konkurrenz nun auf der Pole-Position liegt. Stattdessen forderte er von seiner Truppe, noch einmal das zu zeigen, was in Wetzlar den Unterschied ausmachte: "Der Teamgeist, der Wille, das gibt den Ausschlag für uns." Und es könnte der entscheidende Faktor für eine weitere Saison im Oberhaus sein.
