Der Stürmer erzielte gegen Wehen zwar keinen Treffer, sorgte aber mit seinem unermüdlichen Einsatz und seiner Übersicht für die meisten gefährlichen Aktionen und machte vor der Europa-Meisterschaft noch einmal von sich Reden. „Ich muss keine Eigenwerbung mehr betreiben, jeder weiß, was ich leisten kann“, zeigt sich der 15-fache Saison-Torschütze selbstbewusst. „Ich habe die EM schon zwei Mal knapp verpasst und hoffe, dass nun aller guten Dinge drei sind.“
Wenn es nach den Gladbach-Fans geht, ist der Angreifer, der sich bereits 66 Mal das Nationalmannschafts-Trikot überstreifte, auf jeden Fall dabei. „Olli für Deutschland“, skandierten die Anhänger bei der Auswechslung ihres Kapitäns, der sich spätestens mit seinem Last-Minute-Treffer bei der heimischen WM gegen Polen in die Herzen der Deutschen geballert hat. Neuville genoss den Zuspruch sichtlich. „Alle wollen natürlich dabei sein und die Konkurrenz ist gerade in der Offensive sehr groß. Aber ich denke, dass ich in dieser Saison gezeigt habe, was ich kann.“
Wenn Löw seinen Kader am Freitag, 16. Mai, auf der Zugspitze nominiert, bleibt also abzuwarten, ob auch Gladbachs Gipfelstürmer dabei ist.


















